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spielbericht

16. Runde ADEG Erste Liga

POSITION

NR.

SPIELER

EINTAUSCH

Tor Feuerfeil Markus
Abwehr Hirz Mario
Abwehr Spanninger Stefan
Abwehr Groiss Markus
Abwehr Gruber Michael
Mittelfeld Schriebl Alexander 09 Schober Marco (67´)
Mittelfeld Sekic Igor 18 Siegl Daniel (77´)
Mittelfeld Gamperl Robert
Mittelfeld Omladic Nejc
Mittelfeld Hierzer Patrick 12 Rakowitz Stefan (55´)
Angriff Bürger Patrick
DAS MATCH

Die Art der Niederlagen war aber grundverschieden. In St. Pölten war man über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft und hatte auch die eindeutig besseren Chancen, ehe St. Pölten durch einen Elfmeter und einen Treffer in der Nachspielzeit zu einem 2:0 Erfolg kam.

Im Heimspiel gegen die Admira setzte Trainer Bruno Friesenbichler von Beginn an auf eine stabile Defensive. Es gelang gegen die von der Klasse her haushoch überlegene Admira die Räume eng zu machen und die Niederösterreicher kamen über weite Strecken nur zu Kofpballmöglichkeiten. Die Hausherren blieben mit einigen Konterchancen gefährlich. Hierzer schoss nach einem Corner drüber (14.) und wurde bei einem Solo im letzten Moment abgeblockt (39.). Nach der Pause erhöhte sich der Druck der Admira. Es war dann Ex-Teamspieler Muhammed Akagündüz, der Hartberg auf die Verliererstraße brachte. Seine Flanke, die zur Führung der Admira führte, wurde abgefälscht und Schicker drückte mit dem Rücken das Leder über die Linie (62.). Wie die Fernsehbilder zeigten, war da vielleicht auch die Hand von Schicker dabei. Von diesem eher unglücklichen Treffer geschockt, ging Akagündüz eine Minute später nochmals auf und davon, servierte Günter Friesenbichler das Leder ideal und es hieß 2:0 für die Admira (63.). Den Schlusspunkt zum 3:0 für die Niederösterreicher setzte Akagündüz selbst nach Doppelpass mit Janocko mit einem präzisen Schuss vom Sechzehner in die rechte Ecke (79.). Dazwischen drehte Feuerfeil einen Schicker Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte (74.). Im Gegenzug spielte der eingewechselte Rakowitz Omladic frei. Seinen Schuss konnte Admira Keeper Mandl aber unschädlich machen (75.).

FAZIT

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Spitzenclubs der Liga für Hartberg außer Reichweite sind. Diese Teams sind mit arrivierten Profis und Ex-Teamspielern gespickt. Da muss man Realist genug sein, dass man in diese Sphären mit einer jungen Mannschaft, die gerade einmal vier Monate professionell arbeitet, innerhalb so kurzer Zeit nicht aufschließen kann. Das Match in St. Pölten hat gezeigt, dass ab dem Mittelfeld der Tabelle alle in der Reichweite von Hartberg liegen. Solche Matches werden durch Spielglück und Tagesverfassung entschieden. Da war das Team von Bruno Friesenbichler weder gegen die Vienna, wo man gut ein halbes Dutzend toller Chancen nicht nützen konnte, als auch gegen Gratkorn und St. Pölten nicht auf der „Butterseite“.

Die eigentlichen Gegner von Gamperl und Co kommen in den letzten beiden Runden der Herbstsaison. Am 20. November gastiert der TSV Sparkasse Hartberg beim FC Lustenau, eine Woche später ist Tabellenschlusslicht Dornbirn in Hartberg zu Gast.

 
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