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spielbericht

18. Runde ADEG Erste Liga

POSITION

NR.

SPIELER

EINTAUSCH

Tor Rindler Jürgen
Abwehr Hirz Mario
Abwehr Strobl Robert
Abwehr Gruber Michael
Abwehr Pürcher Dominic
Mittelfeld Schriebl Alexander 19 Kölbl Michael (66´)
Mittelfeld Gamperl Robert 40 Sekic Igor (75´)
Mittelfeld Schober Marco 12 Rakowitz Stefan (82´)
Mittelfeld Omladic Nejc
Mittelfeld Hierzer Patrick
Angriff Bürger Patrick
DAS MATCH

Mit einem 5:3 Heimsieg gegen den FC Dornbirn schaffte der TSV Sparkasse Hartberg das für sie erhoffte Maximum von 18 Punkten und überwintert auf Rang neun oberhalb der Abstiegsplätze.

Die Hausherren machten sofort Druck. Nach gut dreißig Minuten war der Mut zur Offensive auch schon entsprechend belohnt worden. Omladic zirkelte einen Freistoß nach Foul an Bürger über die Mauer genau in die Kreuzecke zur Führung (20.). Eine Minute später legte Bürger selbst per Kopf nach idealer Vorarbeit von Gruber und Schriebl zum 2:0 nach. Hierzer beschloss mit einem Freistoß, der für den Gästekeeper unhaltbar abgefälscht wurde, die besten Minuten der Hartberger in der ADEG Liga mit dem 3:0 Pausenstand (34.). Nach Seitenwechsel blieb Hartberg am Drücker, bei einem Corner übersah man aber den aufgerückten Sen, der ungehindert zum 3:1 einköpfelte (52.). Danach sicherte man die Abwehr ab. Da war es der schnelle Marco Schober, der bei einigen Hartberg Konterschlägen die Dornbirn Abwehr schlecht aussehen ließ. Als an ihm die Notbremse gezogen wurde, verwandelte Bürger den dafür diktierten Elfer zum 4:1 (68.). Als Hirz nach einem Omladic Corner zum 5:1 einköpfelte war die Partie endgültig gelaufen (72.). Im Finish war man mit dem Gedanken zu sehr mit dem endgültigen Abschuss der Vorarlberger beschäftigt und vernachlässigte die Abwehr. Deshalb kamen die Gäste noch auf 5:3 heran.

FAZIT
Das tat dem Jubel aber keinen Abbruch, denn es ging in diesem Spiel einzig um die drei Punkte, um den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf abzuschütteln. Man überholte mit diesem Sieg auch noch die Vienna und kann oberhalb des Abstiegs- und Relegationsplatzes überwintern. Bei den erreichten 18 Zählern muss man Realist genug sein, es war das Maximum, was man dieser jungen Mannschaft ohne Bundesligaerfahrung zutrauen durfte. Sieht man über die Aussetzer in Salzburg und Innsbruck hinweg, war es eine Herbstsaison, zu der man vom Trainer bis zum letzten Kaderspieler allen gratulieren muss. Wer den Ehrgeiz von Trainer Bruno Friesenbichler, seinem Co Christian Ilzer und den Spielern kennt, weiß, dass sich jetzt in der Winterpause einiges tun  wird, um im Frühjahr auch den ganz Großen der Liga richtig auf den Pelz zu rücken. Nach dem Spiel wurde verdientermaßen richtig gefeiert.
 
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