Die Hausherren bestimmten von Beginn an das Spielgeschehen, zwingende Chancen konnten aber auch nicht herausgearbeitet werden, weil der letzte Pass meist zu ungenau kam. Die beste Möglichkeit bot sich, als sich Patrick Bürger gut durchsetzte, im letzten Moment aber doch abgeblockt wurde (32.). Die Gäste tauchten nur zweimal gefährlich in der Hartberger Hälfte auf. Zuerst prüfte Lenko mit einem präzisen, scharf getretenen Freistoß Hartberg Keeper Rindler. Da ließ sich Rindler aber nicht überraschen und faustete das Leder aus der Kreuzecke (29.). Als Wojtanowicz nach einem Zuspiel von Gruberbauer aber völlig frei etwa zehn Meter vor dem Tor ans Leder kam, war Rindler aber chancenlos und es hieß 0:1 (35.). Nachdem unmittelbar nach der Pause Schober nach einem weiten Pass von Omladic zum Ausgleich eingeschossen hatte (47.), versäumte es Hartberg, eine Führung heraus zu schießen. Strobl zögerte zu lange, als er alleine Richtung St. Pölten Tor zog (50.), einen Kelbert Schuss nach Omladic Freistoß fischte St. Pölten Keeper Vollnhofer, der beste Mann der Gäste, aus der Ecke (55.) und ein Omladic Freistoß von der Strafraumgrenze wurde um Millimeter über die Latte gelenkt (59.). Wie aus dem Nichts dann das 1:2. Lenko knallte einen Freistoß aus etwa 23 Meter genau in die Kreuzecke (61.). In der Folge drückte Hartberg auf den Ausgleich, alle Versuche scheiterten aber am ausgezeichneten St. Pölten Keeper Vollnhofer, der auch einen genauen Schuss von Bürger aus guter Position mit den Fingerspitzen in den Corner lenkte (77.).
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