0:2 in der Wasserschlacht gegen Grödig!

runde33groedig201213thumbVor allem in der Anfangsphase waren die Verhältnisse grenzwertig…

Im Topspiel der Runde musste Luca Tauschmann passen, der an einem Bluterguss im Knie laboriert, aber schon wieder am Weg der Besserung ist. Das Wetterpech verfolgte uns in dieser Saison schon mehrmals. Nach vier Absagen stand auch die Austragung der 33. Runde vorerst unter keinem guten Stern. Rund 90 Minuten vor Spielbeginn begann es zu schütten in der Oststeiermark. Der Platz wurde ordentlich in Mitleidenschaft gezogen, doch SR Heiß entschied, die Partie anzupfeifen und durchzuziehen. Mit den Worten „Aufpassen, es is‘ rutschig!“, schickte der Unparteiische die beiden Kapitäne nach dem Münzwurf zu Ihren Teams. Die Grödiger hatten gleich nach wenigen Sekunden die erste Chance durch Salomon, dessen abgefälschte Flanke Rossmann gerade noch zur Ecke klären konnte.  Danach entwickelten sich wirkliche Wasserspiele im Stadion Hartberg. Fehlpässe waren keine Seltenheit, vor allem auf der Seite der Haupttribüne waren die Platzverhältnisse unberechenbar. Pfützen, Lacken, strömender Regen, eine richtige Schlacht, bei der Spielzüge fast unmöglich waren und der Zufallsfaktor eine große Rolle spielte. Doch beide Mannschaften gingen engagiert ans Werk und dadurch sah es nach Fußball aus. In der 20. Minute gewann Tsoumou nach einer perfekten Kozissnik-Flanke das Kopfballduell mit Schubert und Taboga und brachte das Spielgerät im Tor unter. Jubel bei den Hartbergern, doch der Schiedsrichter entschied auf Stürmerfoul, zum Entsetzen des Publikums und der Hartberger Mannschaft. Dieses Foul hat wohl auch nur das Schiedsrichtergespann gesehen. Nach einer halben Stunde ließ der Regen nach und der auffällige Tsoumou vergab die nächste Chance für die Hausherren. Zwei weitere TSV-Offensivaktionen (Tsoumou, Kozissnik) wurden wieder vom Schiedsrichter unterbunden – angeblich Abseits. In der ersten Hälfte war es eine Partie auf Augenhöhe, mit den besseren Chancen für unsere Mannschaft. Doch oftmals wurden vielversprechende Angriffsaktionen von den Pfützten gestoppt. 

Der TSV startete bei verbesserten Verhältnissen mit viel Elan in die zweite Hälfte. Chancen von Goller, Schicker und Tsoumou blieben ungenützt. In der 55. Minute wurde auch der Hütter-Elf ein Tor aberkannt. Trdina setzte mit einem „Stangler“ Martin Harrer in Aktion, der trocken einschoss. Doch sofort kam der Abseitspfiff von Heiß. Zwei Minuten später dann aber die Führung. Nach einem Salomon-Zuspiel landete der Ball glücklich bei Trdina, der den Ball am heranstürmenden Jürgen Rindler im richtigen Moment vorbeispitzelte. Doch auch der Torschütze konnte den Zusammenstoß mit unserem Kapitän nicht verhindern und musste kurz darauf im Gegensatz zu Rindler, ausgewechselt werden. Im Gegenzug fast der Ausgleich. Schicker scheiterte aus spitzem Winkel an einer tollen Fußabwehr von Kevin Fend, der eine wichtige Stütze in der Grödiger Meistermannschaft war. Danach kam Schubert gegen Sigi Rasswalder viel zu spät. Der Grödiger rutschte mit den Stollen voraus in den Gegenspieler, der noch rechtzeitig abheben konnte und eine schlimme Verletzung verhindern konnte. Doch für dieses Brutalo-Foul hätte es Rot geben müssen. Die Grödiger übernahmen mittlerweile das Kommando. 70. Minute: Witteveen vergab nach einem schönen Konter aus kurzer Distanz, ehe sein Gegenüber Tsoumou mit einem starken Kopfball Fend zu einer Faustabwehr zwang (’78). Kurz darauf wurde auch noch ein Krisch-Schuss zur Ecke geklärt. Doch fünf Minuten vor Ende der Partie die Entscheidung. Nach einem weiten Zuspiel in den Sechzehner war Öbster schneller am Ball als Rindler, umkurvte den TSV-Goalie und schob den Ball aus spitzem Winkel ins leere Tor. Somit feierten die Salzburger den nächsten Erfolg. Unsere Mannschaft war zu Beginn mehr als ebenbürtig und hatte auch die Möglichkeiten zur Führung. Doch mit Fortdauer des Spiels, vor allem in Hälfte zwei war Grödig die spielbestimemnde Mannschaft und gewann verdient mit 0:2. Fragen werfen die durchaus spielentscheiden, zahlreichen strittigen (aberkannte Tore, fragliche Foul- und Abseitspfiffe) Schiedsrichterentscheidungen auf. 


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