1:4-Niederlage gegen effiziente Jungbullen in Grödig!

FCLHTB Action FrühjahrViele Eigenfehler, ungenützte Torchancen und treffsichere Hausherren 

Das Spiel fand im Grödiger DAS.GOLDBERG Stadion statt, wo ein strömender Regen für ein nasses Terrain verantwortlich war. Die Hausherren, der FC Liefering, erwischte auch den besseren Start in die Partie. Nach vier Minuten zappelte der Ball erstmals im Hartberger Tornetz. Nach einem schönen Spielaufbau, hatte Pires über rechts Platz, spielte zur Mitte und Hwang schiebte im Rutschen den Ball über die Linie zum 1:0. Kurz darauf (‚6) gab’s Elferalarm im TSV-Strafraum: Prevljak zog in den Strafraum, wurde von Mislov zu Fall gebracht, doch die Pfeife von SR Dintar blieb stumm. Doch etwas Glück, denn hier hätte es durchaus Elfmeter geben können. Dann gab es den einen oder anderen Freistoß für die Gastgeber, der gefährlichste wurde von Gugganig getreten. Hans-Peter Berger war mit den Fingerspitzen dran und lenkte das Spielgerät an die Latte (’10)! Danach war der Anfangsdruck der Zeidler-Elf etwas verflogen und unsere Blau-Weißen versuchten es immer wieder über links – in Person von Christoph Kröpfl – nennenswerte Torchancen herauszuspielen, doch meist fehlte der letzte Pass. So auch in Minute 19: Zuerst setzte sich Kröpfl über links stark durch, zögerte aber mit der Hereingabe und ein Lieferinger konnte den Gegenangriff einleiten und blitzschnell umschalten. Atanga bediente Prevljak mit einem Ball in die Gasse ideal, der das Leder an Berger vorbeispitzelte – 2:0. Der junge Goalie der „Jungbullen“ Ati-Zigi konnte sein Können erstmals bei einem Rasswalder-Schuss unter Beweis stellen und dessen zu zentral ausgefallenen Schuss parieren. In der 37. Minute konnte Pires eine Riesenmöglichkeit nicht im Kasten unterbringen und knallte die Kugel rechts vorbei. Auf der Gegenseite feuerte David Sencar eine Kranate ab, diese schrammte nur knapp am Kreuzeck vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff die größte TSV-Chance: Philipp Posch mit der scharfen, idealen Hereingabe auf Günter Friesenbichler. Der TSV-Kapitän köpfte im Fünferraum daneben! Solche Chancen verwertet der TSV-Stürmer normalerweise im Schlaf, schade!!

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste Hälfte endete, mit einer Chance für Friesenbichler. Kröpfl setzte sich durch, brachte den Ball mit viel Übersicht perfekt in den Strafraum, wo Günter Friesenbichler den Ball per Kopf aufs Tor brachte, aber Ati-Zigi glänzend parierte. Unsere Jungs hatten jetzt deutlich mehr Ballbesitz und in der 57. Minute traf der TSV-Kapitän auch, war aber einen Schritt zu weit vorne – Abseits. Folglich kann der junge Liefering-Tormann einen Freistoß wegfäusten und beim anschließenden, gut getretenen Corner segelten alle vorbei (’66). In der 70. Minute gab’s wieder Freistoß für unseren TSV: Nachdem der Ball kurz abgespielt wurde verlor Posch das Leder an Honsak, der das Spiel schnell machte, auf Atanga ablegte. Der beste Lieferinger schaffte sich mit einem Ferserl Raum und bediente mit einem wunderschönen Außenrist-Pass Joao Pedro, der präzise im langen Eck einnetzte. Unsere Mannschaft gab sich nicht geschlagen, kämpfte weiter aufopferungsvoll, doch oftmals machten die Lieferinger Hintermannschaft oder einige Fehlpässe eine Möglichkeit zu Nichte. In der Schlussphase gab’s noch zwei Treffer. In der 83. Minute verkürzte der TSV auf 3:1. Sencar leitete per Kopf den Angriff ein, der eingewechselte Lembäcker hatte viel Platz und legte zur Mitte, wo Lukas Ried aus kurzer Distanz traf.  88 Sekunden später war der drei Tore Abstand wieder hergestellt. Prevljak setzte sich gegen Rotter durch, umkurvte Berger und stellte auf 4:1. Dann hatte nochmals Philipp Lembäcker eine Möglichkeit, dessen Schuss von der Strafraumgrenze aber von Ati-Zigi entschärft werden konnte.

Der FC Liefering feiert somit einen 4:1-Heimsieg gegen unseren TSV Egger Glas Hartberg und baute den Vorsprung auf Mattersburg (6 Punkte) aus. Die Hausherren gewannen verdient, waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und glänzten vor allem durch die Effizienz vor dem Tor. Trotzdem fiel das Ergebnis zu hoch aus. Unsere Hartberger hatten in Hälfte eins nur die Friesenbichler-Möglichkeit, präsentierten sich im zweiten Durchgang deutlich besser, fanden gute Chancen vor. Doch Ballverluste und schnelle Konter machten einen Strich durch die Rechnung. Jetzt heißt es weiterkämpfen und Gas geben, am Dienstag gehts zum angeschlagenen LASK! FIGHTEN JUNGS!!!