4:0-Auswärtsniederlage gegen Parndorf!

ausschlusswaltlparndorfVier Minuten wurden dem TSV mit zwei Gegentreffern und einem Ausschluss zum Verhängnis…

Zu Beginn der englischen Woche war unsere Mannschaft zu Gast beim Tabellenletzten SC/ESV Parndorf. Gleich zu Beginn hatten die Hausherren ihre ersten Offensivaktionen. Einen Markic-Schuss konnte Thomas Rotter (spielte anstelle des Gesperrten Tauschmann in der Innenverteidigung) abfälschen, einen Dornhackel-Schuss entschärfte Lukas Waltl und ein Merkl-Kopfball nach einem Corner landete neben dem Tor. Die Parndorfer wurden bei Standards immer gefährlich und suchten den baumlangen Stürmer Horvath, der auch an der nächsten Aktion beteiligt war. Mit einem guten Zuspiel bediente er Markic, der das Leder am langen Eck vorbeispitzelte (’17). Danach durfte auch der TSV den ersten Torschuss abgeben. Kapitän Günter Friesenbichler übernahm bei einem Freistoß die Verantwortung, schoss das Spielgerät aber genau in die Arme von Goalie Siebenhandl. Kurz darauf wurde ein Friesenbichler-Kopfball nach einer sehenswerten Vukajlovic-Flanke abgefälscht und brachte nichts ein (’19). Der TSV hatte Probleme im Spielaufbau. Die Parndorfer attackierten früh und so versuchte man es immer wieder mit hohen Bällen, was schließlich nicht zum Erfolg führte. Es folgten vier schicksalsträchtige Minuten für unsere Blauweißen. Doch alles der Reihe nach: Tomas Horvath stand nach einem Zuspiel auf der linken Seite völlig frei und schob den Ball vorbei an Waltl ins lange Eck zur Führung (’28). Abstimmungsprobleme in der Hartberger-Hintermannschaft. Zwei Minuten später das 2:0. Nach einem völlig misslungenen Rückpassversuch von Vasilic sprintete Markic dazwischen, spitzelte den Ball an Waltl vorbei ins Tor. In der 32. Minute tankte sich Marosi durch die Abwehr hindurch und der herausstürmenden Lukas Waltl zog die Notbremse. Klare Entscheidung von SR Trattnig Rot für Waltl und Elfmeter für Parndorf. Kapitän Roman Kummerer schoss den Ball am linken Eck vorbei. Vermutlich hätte er sowieso nicht getroffen, weil Ersatzgoalie Roman Ostojic die richtige Ecke erwischte. In der 38. Minute vermeintliches Handspiel von Parndorf-Schlussmann Siebenhandl außerhalb des Strafraums. Friesenbichler scheiterte beim darauffolgenden Freistoß an der Mauer.

In der 53. Minute die nächste Chance für die Hausherren! Horvath konnte den Ball zur Mitte befördern, wo Marosi im Fallen das Leder über die Latte hämmerte. Die Friesenbichler-Elf versuchte in der Folge noch was zu bewegen und alles zu mobilisieren und Konteraktionen konnten die Parndorfer oft nur mit Fouls stoppen. In der 61. Minute checkte Wimmer via Ellbogen Thomas Hopfer zu Boden. Für diese unschöne Aktion hätte es für den vorbelasteten Parndorf-Akteur die Ampelkarte geben müssen, doch SR Trattnig war anderer Meinung. In der 76. Minute der MUSS-Anschlusstreffer. Nach den vielen vergebenen Chancen der Hafner-Elf hätte der TSV auf 2:1 verkürzen müssen. Eine zu kurze Kopfballrückgabe überzuckerte Stückler der kurz vor dem Strafraum und Goalie Siebenhandel mit viel Überblick auf Zwischenbrugger abspielte. Der brauchte das Leder aus 16 Metern eigentlich nur mehr im Tor unterbringen, doch er schoss den Ball an die Stange! – Unglaublich. Schade, denn bei einem Anschlusstreffer wäre immer etwas möglich gewesen. In der Schlussphase bauten die Parndorfer ihre Führung noch aus und waren durch Marosi (’86) und Markic (’90) erfolgreich.

Bittere Auswärtsniederlage in einem sehr wichtigen Spiel für den TSV Lopocasport Hartberg. Abstimmungsprobleme, vier verhängnisvolle Minuten und die verpasste Wende im Spiel (Stangenschuss) waren ausschlaggebend für den Nuller im Burgenland. Jetzt heißt es die Köpfe nicht hängen lassen, sondern nach vorne schauen und mit vollster Konzentration, Leidenschaft und Siegeswille am Freitag gegen Liefering agieren, damit man wieder auf die Siegerstraße zurückkehren kann.


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