Auftakt nach Maß – 2:1-Heimsieg gegen Liefering!

Frühjahrsauftakt Jubel TSVFCLDer TSV gewann die Begegnung gegen den Red-Bull Ableger hochverdient…

Nach 90 Tagen Pause fieberten Rindler, Tauschmann & Co dem Saisonauftakt entgegen. Eine harte, intensive Vorbereitung haben unsere Jungs hinter sich. Zum Frühjahrsauftakt bat die Friesenbichler-Elf den FC Liefering zum Tanz in die Oststeiermark. Trainer Bruno Friesenbichler schickte alle fünf Neuzugänge in die Partie und sah von Beginn an eine energische und ambitionierte Leistung seiner Mannschaft. Bereits nach zwei Minuten gab’s Elferalarm im Strafraum der Lieferinger: Nach einer Flanke von Reinhold Ranftl fuhr Rene Aufhauser seine Hand aus und bewirkte somit eine Verbreiterung seines Körpers und die Verhinderung einer Torchance. Laut Regelwerk ein klarer Strafstoß – laut SR Feichtinger nicht. Eine krasse Fehlentscheidung, die unsere Truppe aber nicht aus der Bahn warf. Ganz im Gegenteil. Immer wieder war es Sturm-Leihgabe Ranftl, der über rechts Dampf machte und mit guten Flanken für Gefahr sorgte. Nach zehn Minuten scheitere Friesenbichler zweimal hintereinander an Schlussmann Dähne. Sekunden später packte der Liefering-Routinier Aufhauser seinen Hammer aus, doch der wiedergenesene Jürgen Rindler konnte den Distanzschuss entschärfen. Hartberg dominierte das Spielgeschehen und ging in der 19. Minute hochverdient in Führung. Bei einem Konterversuch über den pfeilschnellen Dani Gremsl, konnte sich Aufhauser nur mit einem Foul helfen. Den Freistoß zirkelte Neuzugang Aydogdu in den Strafraum und TSV-Goalgetter Günter Friesenbichler köpfte sehenswert zur blau-weißen Führung ein. Der TSV blieb weiter am Drücker. Diesmal kam Aydogdu nach einer schönen Kombination zum Abschluss, aber wieder konnte Dähne parieren. Liefering’s Befreiungsversuche scheitern, denn die aggressiven Hartberger bereiten mit dem Pressing den Salzburgern Probleme. 28. Minute, das muss doch der nächste Treffer sein! Dähne spielt die Kugel raus auf Aufhauser. Der Verteidiger verzettelte sich und verlor die Kugel an Kröpfl, der querlegte auf Friesenbichler. Doch unsere Speerspitze rutschte in den Ball und schob ihn knapp am Tor vorbei. Schade! Somit stand’s zur Pause „nur“ 1:0.

Die zweite Halbzeit begann gleich wie die erste Halbzeit. Liefering mit dem Ballverlust im Mittelfeld. Dann ging’s schnell. Friesenbichler setzte sich im Zweikampf durch und legte ab auf Gremsl. Der 21-jährige TSV-Eigenbauspieler mit dem Schuss ins lange Eck, Dähne war noch mit einer guten Reaktion dran und lenkte das Leder an die Stange. Doch Daniel Wolf war zur Stelle und staubte zur hochverdienten 2:0-Führung ab und der Ex-Wiener-Neustädter drehte erstmals im TSV-Dress zur Ehrenrunde ab. Eine Minute später, Stoppfehler von Aufhauser. Gremsl schnappte sich den Ball und legte uneigennützig ab auf Friesenbichler, der diese 100%-Chance ausließ und das leere Tor nicht traf (Latte). In der 65. Minute, die nächste Großchance für Günter Friesenbichler. Nach einer Flanke von Aydogdu versuchte es der 34-Jährige mit einem Seitfallzieher, fand aber in Thomas Dähne seinen Meister. Dieses „Gusto-Stückerl“ hätte sich einen Treffer verdient. 70. Minute Gelb-Rot für René Aufhauser wegen Kritik. In der letzten Minute der Nachspielzeit fiel noch der Anschlusstreffer: Nach einem indirekten Freistoß gab’s Ecke für Liefering. Dovedan stand am besten und verkürzte mithilfe von Friesenbichler (fälschte den Ball ab) auf 2:1.

Der TSV Lopocasport Hartberg startete perfekt ins Frühjahr. Mit einer sehr, sehr starken Leistung dominierte man das Spielgeschehen und ließ den Jungbullen keine Chance. Da konnte man sich auch erlauben, einige Top-Chancen auszulassen. Starkes Pressing, schnelle Konter und gutes Kombinationsspiel waren der Grundstein für den Erfolg. Der Auftakt ist geglückt und lässt einen vielversprechend in die Zukunft blicken.

Bruno Friesenbichler: „Es hätte höher ausgehen müssen – aber das war schon ganz gut!“

Daniel Wolf: „Super! Vier Monate überhaupt nicht gespielt – und dann gleich ein Tor bei der Premiere! Der Sieg war wichtig und absolut verdient.“