Beim „Bankerl-Jubiläum“ zum Coup beim Tabellenführer?

lieferingBruno Friesenbichler möchte beim „Jubiläum“ mit seinen Mannen Zählbares aus Salzburg entführen…

Ganz bitter war es vergangenen Freitag, als man gegen den SKN St. Pölten 2:0 in Front lag und eigentlich nichts anbrennen ließ, doch dann ein individueller Fehler der Anfang vom Ende war und die sicher gewonnen geglaubte Partie noch mit 2:3 verloren ging. Vielleicht war es nach der tollen Serie gerade der richtige Zeitpunkt für einen „Wachrütler“ und zusätzlichen Motivationsschub für das letzte – und alles entscheidende – Saisonviertel!

In der 28. Runde der „sky go“ – Ersten Liga kommt es zum „berühmten“ Duell zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten. Die Jungbullen des FC Liefering haben aktuell den Platz an der Sonne inne und konnten zuletzt mit drei Siegen (Lask, Horn, Mattersburg) richtig Selbstvertrauen tanken. In der Frühjahrstabelle sind die Salzburger ebenfalls unangefochtene Nummer eins und das Non plus ultra der Liga. Unsere Mannschaft rutschte durch die bittere Niederlage und aufgrund der gleichzeitigen Erfolge von Lustenau und Innsbruck ans Tabellenende ab, doch noch immer ist alles eng beisammen.

Natürlich steht morgen eine sehr schwierige Aufgabe vor der Tür, doch oft sind gerade diese Duelle zwischen der Ligaspitze und dem Ligaschlusslicht die gefährlichsten Partien. Was unsere Blau-Weißen auch in der Vergangenheit eindrucksvoll unter Beweis stellen, denn irgendwie „liegen“ Kröpfl, Friesenbichler & Co. die blutjunge Zeidler-Elf. Sieben Spiele gab es bisher zwischen beiden Mannschaften, den drei TSV-Siegen stehen nur jeweils zwei Remis und Niederlagen gegenüber. Wenn man eine Partie verlor, dann immer mit 0:3. Doch die letzten beiden Begegnungen konnte man gewinnen. Im September konnte man auswärts 3:0 gewinnen ehe Ende November ein eindrucksvoller 3:1-Heimsieg folgte. Also hoffentlich ein gutes Omen, denn der letzte Auswärtserfolg, wie zuvor erwähnt, fand ebenfalls im Das.Goldberg-Stadion von Grödig statt, wo auch morgen gespielt wird.

Außerdem feiert TSV-Trainer Bruno Friesenbichler morgen ein Jubiläum, das er natürlich am liebsten mit einem Sieg feiern würde! Es ist sein 200. Spiel auf dem blau-weißen Trainersessel!

Schiedsrichter der Begegnung ist der Burgenländer Christian Dintar. Seine Assistenten sind Ing. Habip Tekeli und Senad Cerimagic.