Bittere 0:4-Heimniederlage gegen Altach!

tsoumou altachAltach überzeugte mit einer starken Leistung, hatte aber auch einen günstigen Spielverlauf…

 Die Vorarlberger diktierten von Beginn an das Spielgeschehen, attackierten früh und hatten durch Hannes Aigner gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten. Nach einer Behandlungspause wegen einer Knieverletzung bei Jürgen Rindler fand unsere Mannschaft besser in die Partie und gab durch Juvhel Tsoumou einen ersten Warnschuss ab. Nach 25 Minuten die erste große Möglichkeit für die Friesenbichler-Elf. Tsoumou bediente mit einem Stanglpass den bedrängten Günter Friesenbichler, dessen Direkt-Abschluss knapp am rechten Eck vorbeiging. Nach einem Adilovic-Corner vergab Luca Tauschmann die nächste Möglichkeit per Kopf (’31). Gerade in der stärksten Phase unserer Blau-Weißen gelang den Altachern der Führungstreffer (’33). Nach einer Harrer-Flanke von rechts, legte Aigner kurz ab auf Luxbacher, der das Leder aus kurzer Distanz wuchtig in die Maschen haute. Fünf Minuten vor der Pause setzte die Canadi-Elf noch eines drauf. Felix Roth verwertete völlig freistehend aus kurzer Distanz einen Freistoßflanke per Kopf zum 0:2. Der TSV versuchte alles, um noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen, doch ein Hopfer-Schuss verpasste nach einer Kobras-Abwehr das Tor nur knapp. Die darauffolgenden, gut getretenen Eckbälle von Adilovic konnten von der Altacher-Hintermannschaft entschärft werden.

Unsere Mannschaft bekam gleich nach der Pause eine kalte Dusche, wie auch schon gegen Parndorf und Liefering. Nachdem Rindler einen Aigner-Kopfball nach einer Luxbacher-Flanke nur wegschlagen konnte, staubte der starke Martin Harrer zum 0:3 ab. Tauschmann & Co. gaben sich nicht geschlagen, kämpften weiter und fanden auch weitere Tormöglichkeiten vor. Zuerst köpfte Tauschmann eine Adilovic-Flanke über den Kasten (’53), ehe Altach-Schlussmann Kobras einen zu mittigen Tsoumou-Schuss im Nachfassen entschärfen konnte (’56). Danach war es wieder Harrer, der den nächsten Altacher-Treffer am Fuß hatte, doch diesmal blieb Jürgen Rindler Sieger. In der 72. Minute die endgültige Entscheidung. Nach einer schönen Kombination von Mahop, Harrer und Prokopic vollendete Letzterer aus kurzer Distanz zum 0:4-Endstand. Der TSV Hartberg wollte in der Folge zumindest Ergebniskorrektur betreiben und den Ehrentreffer erzielen, kam durch Sololäufe von Gremsl und Frieser (der durch seine Einwechslung in der Schlussphase für frischen Offensivwind sorgte), sowie durch Kocic und Tsoumou jeweils nach Frieser-Vorarbeit zu guten Chancen, die ungenützt blieben.

Der Sieg der Gäste war zwar verdient, er fiel aber aufgrund der vielen vergebenen Chancen und dem unglücklichen Spielverlauf aufgrund der Gegentore in der besten TSV-Phase und gleich nach Wiederbeginn etwas zu hoch aus.


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