Bitteres 5:0-Debakel gegen die Lustenauer Austria!

AustriaLustenauJubelDaniel Gremsl hatte die Chance auf die TSV-Führung, scheiterte aber an der Stange…

Bruno Friesenbichler krempelte die Mannschaft an einigen Positionen um. Rotter, Frieser, Gremsl und Pranjic standen in der Startelf. Doch die erste Chance im Spiel gehörte den Lustenauern. Nach einer Pürcher-Flanke stieg Thiago am höchsten, doch den wuchtigen Kopfball konnte Lukas Waltl hervorragend parieren. In der 10. Minute Riesenchance für unseren TSV. Dominik Frieser bediente Daniel Gremsl mit einem Pass in die Schnittstelle ideal. Der Eigenbau Spieler umkurvte Lustenau-Goalie Knett und traf aus spitzem Winkel leider nur die Stange. Schade! Unsere Mannschaft wurde sofort bestraft. Eine Jailson-Flanke wollte Thomas Rotter zur Ecke klären, traf aber die eigene Stange, von dort sprang der Ball zu Emanuel Sakic, der das Leder vom Sechzehner im Tornetz unterbrachte (’16). Zehn Minuten später, nächste Großchance für die Hausherren, nächster Treffer. Präzise Freistoßflanke von Stückler in den Strafraum, Thiago Silva stieg am höchsten und köpfte vom Fünfereck gegen die Laufrichtung von Waltl ins lange Eck zum 2:0 für die Vorarlberger. Die Lustenauer standen kompakt, eng am Mann und spielten sehr aggressiv. Die Kolvidsson-Truppe wurde immer wieder über die Flanken gefährlich. In der 39. Minute köpfte Romay nach Jailson-Hereingabe knapp über den Kasten. Kurz vor der Pause ein gelungener TSV-Angriff. Frieser tankte sich über rechts durch, spielte scharf zur Mitte. Danijel Prskalo stand einschussbereit im Strafraum, doch Sakic kam ihm zuvor und klärte.

Im zweiten Durchgang gehörte die erste Möglichkeit unserer Mannschaft. Pranjic kam über links, flankte auf den zweiten Pfosten, doch Prskalo schoss die Kugel an der rechten Torstange vorbei. 50. Minute nächste Glanzparade von Lukas Waltl, der einen Zachhuber-Abschluss noch irgendwie am Tor vorbeidrehte. In der 62. Minute jubelten die Lustenauer-Fans schon, doch nachdem Waltl einen Tadic-Schuss parierte, klärte Kapitän Sigi Rasswalder beim Nachschuss von Romay via Kopf auf der Linie. Aufregung gab’s in Minute 72. Ex-Hartberger Daniel Wolf bekam nach einer Schwalbe die zweite gelbe Karte und musste somit vorzeitig unter die Dusche. Eigentlich ein Hoffnungsschimmer für den TSV auf den ersten Saisontreffer, doch was folgte waren sechs bitterböse Minuten. Pürcher tankte sich links gegen zwei Hartberger durch und legte dann mit viel Übersicht in die Mitte. Am zweiten Pfosten kam Alexander Aschauer angerutscht und drückte das Leder über die Linie (’74). Kaum vollzog Friesenbichler einen Doppeltausch klingelte es schon wieder und das in Unterzahl. Eine Kopie des 3:0 für Lustenau. Diesmal setzte sich Dario Tadic auf der linken Außenbahn durch, seine scharfe Flanke drückte abermals Alexander Aschauer über die Linie (’76). Der TSV war völlig von der Rolle und kassierte in der 80. Minute auch noch Gegentreffer Nummer fünf in dieser Partie. Dario Tadic spazierte links durch, wurde nicht attackiert und hämmerte aus spitzem Winkel das Spielgerät in die Maschen. In der Schlussphase scheiterte Tadic dann am stark haltenden Lukas Waltl.

Ein ganz ganz bitterer Abend für unsere Blau-Weißen. Zu Beginn der Partie hatte man Pech. Vielleicht wäre der Knopf gelöst worden, wenn Gremsl‘ Stangenschuss im Tor gelandet wäre, doch danach ging der Erfolg der Lustenauer völlig in Ordnung. Man muss sich was überlegen, denn es wäre höchste Eisenbahn den ersten Saisontreffer zu erzielen und den ersten Saisonsieg einzufahren um den Anschluss nicht zu verlieren. NEVER GIVE UP!