Cup-Aus im Elferschießen gegen harmlose Wattener!

Cup-WSG 5Als spielbestimmende und klar stärkeres Team musste man das bittere K.O. hinnehmen…

Der Erstligist WSG Wattens reiste schon am Montag an und schlug die Zelte in Lindabrunn auf, um sich opitmal auf das Pokalspiel vorzubereiten. Zum Spielgeschehen: Nachdem man die Anfangsnervosität abgelegt hatte, fing das TSV-Werk’l an zum Laufen. In der 15. Minute leitete Dario Tadic mit einer Flanke auf Kröpfl einen Angriff an. Kröpfl machte den Haken nach innen, doch sein Schuss verfehlt das Ziel doch recht deutlich. Erste gelungene Aktion. Kurz darauf war Tadic nach einer Salentinig Flanke per Kopf zur Stelle. Knapp übers Tor (’17). In der 20. Minute wurde Wattens erstmals gefährlich, als Jurdik am 16er völlig frei zum Kopfball kam. Manfred Gollner warf sich aber gerade noch rechtzeitig in den Schuss und machte die Möglichkeit zu Nichte. Unser TSV Prolactal Hartberg zeigte immer wieder gelungenen Kombinationen, schöne Spielzüge und gepflegten Offensivfußball. In der 29. Minute wurden unsere Blau-Weißen belohnt. Jürgen Heil, der 118 Minuten rackerte und kämpfte bis zum Umfallen, setzte sich durch und erkämpfte sich das Leder. Nach seinem Stangler setzte Sigi Rasswalder zum Schuss an, wird aber umgesäbelt. Klare Sache für Referee Trattnig, Elfmeter. Ebenso klar und souverän war der Strafstoß von Dario Tadic, der zur 1:0-Führung einschoss. Kurz vor dem Pausenpfiff beinahe das 2:0. Christoph Kröpfl im Mittelpunkt des Geschehens, als unser Flügelfiltzer nach einer Zink-Flanke an der Stange scheiterte (’44). Sekunden später zeichnete sich Tormann Oswald bei einem Tadic-Schuss aus.

Auch die erste Chance nach Wiederbeginn gehörte dem TSV. Siegl wird lange nicht attackiert, legte ab auf Tadic, dessen Abshluss knapp am langen Eck vorbeischrammte. In der 51. Minute der bittere Ausgleich. Nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte und einem kapitalen Ballverlust durch ein Fehlverhalten von Rotter und Siegl lief der Wattens-Angreifer auf den Kasten. Tormann Daniel Bartosch kam aus dem Tor, foulte den Tiroler ungeschickt. Die Folge war – ohne Diskussion – Elfmeter für die Gäste. Jurdik mit dem Ausgleichstreffer aus dem Nichts. Immer wieder harte Einstiege zwangen SR Trattnig, die eine oder andere gelbe Karte zu zücken. In der Folge beherrschte der TSV das Spielgeschehen und war ab der 80. Minute ein Spieler mehr am Feld. Denn Steinlechner sah wegen Kritik Gelb/Rot. Die letzte Chance vergaben unsere Jungs in der 85. Minute. Kurz darauf war der Arbeitstag für das Stürmerduo Zink/Tadic zu Ende, das durch Lembäcker/Vaschauner ersetzt wurde.

Es folgte die Verlängerung. Am Spielfeld änderte sich nichts. Der TSV zog ein „Power-Play“ auf. Sigi Rasswalder mit dem „Stangler“ zur Mitte, Philipp Siegl kam ans Leder – drüber (’93). Drei Minuten später die nächste Chance. Kevin Vaschauner scheiterte nach Zuspiel von Philipp Lembäcker. Kurz nach Seitenwechsel gab’s zwei Matchbälle und 100%ige Torchancen für die Hölzl/Semlic Truppe. In der 107. Spielminute scheiterte Kröpfl aus kurzer Distanz per Kopf wieder an der Stange. Eine Minute später schoss Philipp Lembäcker aus drei Meter über das Tor. Einfach nur schade! So verdient hätte man sich (mindestens) ein weiteres Tor. Somit musste das Elfmeter-Killing eine Entscheidung herbeiführen. Gollner, Vaschauner, Kröpfl, Rasswalder trafen allesamt souverän. Stefan Gölles, erst in der 116. Minute eingewechselt, scheiterte. Bartosch konnte keinen Elfer parieren und so war’s vorbei. Bitter, bitter und nochmal bitter. Der TSV Prolactal Hartberg scheitert in der 2. ÖFB-Samsung Cup Runde. Chance um Chance wurde vergeben, der Sieg wäre verdient gewesen. Die Enttäuschung ist riesig. So grausam kann Fußball sein… Trotz des enttäuschenden Ergebnisses gibt es auch Positives. Die Leistung stimmt, vor allem auch spielerisch zeigte man richtig gute Spielzüge. Das gilt es mitzunehmen und einfach positiv nach vorne schauen. Am Freitag gegen Klagenfurt will man wieder zurück auf die Siegerstraße!

Cup-WSG 2

Cup-WSG 4

Cup-WSG 6

Cup-WSG 3

Cup-WSG 5

Cup-WSG 1