Daheim will es (noch) nicht sein – 1:3 gegen Lustenau!

Lembäcker ALULembäcker sorgte in der Nachspielzeit für Ergebniskosmetik…

Zum Auftakt Hartberg gegen die Westösterreich-Klubs geht’s gegen Austria Lustenau. Gute Anfangsphase auf beiden Seiten. Zuerst klärte Berger einen Lustenau-Corner via  Faustabwehr, ehe Prskalo am 20er zum Abschluss kam, aber knapp am langen Eck vorbeizog. Kurz darauf kam Gluhak nach einem TSV-Eckball ans Leder, konnte aber ebenfalls nicht ins Schwarze treffen (’12). Nach einer Sobkova-Ecke, wurde Günter Friesenbichler zu Boden gerissen, doch die Pfeife von SR Weinberger blieb – wie auch schon bei einigen Fouls zuvor – stumm, was folgte war ein Strafraum-Gemetzel, wo Kobleder hineinspritzte und das Leder über die Linie drückte. Unsere Jungs waren bemüht, den Gleichstand widerherzustellen. Lembäcker tankte sich rechts durch und spielte einen scharfen „Stangler“ zur Mitte, den ein Lustenau-Verteidiger beinahe im eigenen Tor unterbrachte (’33). Nach Wiederbeginn konnte Hans-Peter Berger seine Mannschaft mit einer tollen Parade nach einem Sobkova-Schuss vor einem weiteren Gegentreffer bewahren. Die größte TSV-Chance ereignete sich in der 57. Minute: Sencar mit dem gefühlvollen Heber in den Strafraum, wo Mislov per Kopf zur Stelle war, aber ausgerechnet Ex-Hartberger Daniel Wolf auf der Linie klären konnte. Es folgte die vorentscheidende Spielaktion: Sobkova leitete einen schnellen Konter ein, spielte Chabbi frei, der der TSV-Hintermannschaft entwischte und aus sehr spitzem Winkel mit einem tollen Schuss ins Kreuzeck zur 0:2-Führung der Gäste einnetzte. Die Lustenauer verwalteten die Führung und kontrollierten die Partie. Lembäcker bediente Minuten später, mit einem perfekten Pass in die Tiefe, Danijel Prskalo, der verzog. Die endgültige Entscheidung fiel in Minute 83, als Sobkova (ein Sencar-Ballverlust lag dieser Aktion zugrunde), mit dem Rücken zum Tor stehend, aus der Drehung sensationell und unhaltbar einschoss. In der Nachspielzeit sorgte Philipp Lembäcker mit seinem Treffer für Ergebniskosmetik. Mit einem kurzen Haken ließ er einen Lustenauer alt aussehen, ehe ein satter Linksschuss unhaltbar im Netz zappelte.

Somit verliert der TSV Egger Glas Hartberg gegen Austria Lustenau mit 1:3. Damit versäumte man den Anschluss an die Vorarlberger, die sich somit etwas absetzen konnten. Unsere Jungs dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, auch wenn es heute nicht reichte. Jetzt heißt es weiterkämpfen und motiviert auf die letzten vier Endspiele blicken. Am Montag geht es weiter, der FC Wacker Innsbruck kommt in die Oststeiermark.