Dank Superfinish zu einem 2:2 gegen Kapfenberg!

tsvksvDie Gäste beherrschten die Partie, doch in der Schlussphase bewiesen unsere Blau-Weißen Moral…

Vor der Länderspielpause stand noch die Partie gegen die beste Frühjahrsmannschaft am Programm. Die Gäste aus der Obersteiermark begannen engagiert und versuchten gleich Offensivakzente zu setzen. Mit dem ersten schnellen TSV-Angriff setzte man die Kapfenberger unter Druck, die diesen mit einem Foul stoppten. Aus aussichtsreicher Position „versemmelte“ Günter Friesenbichler den Freistoß und schoss in die Mauer. Im Gegenzug gab’s Freistoß für den KSV, ausgeführt von Andi Lasnik, den Kopfball von Bubalovic konnte Berger stark parieren. Nach einer gefährlichen Aktion (’19) folgte zwei Minuten später der Falken-Führungstreffer! Nach einem katastrophalen Fehlpass von Innenverteidiger Alen Gluhak schnappte sich David Poljanec das Leder, zog zur Mitte und traf exakt ins Kreuzeck, ein echtes Traumtor. Weitere Chancen von Poljanec und Grgic verfehlten ihr Ziel nur knapp. Mit einem Posch-Weitschuss, der geblockt wurde, ging’s in die Kabinen.

Auch Durchgang zwei wurde von einigen Fouls und heißumkämpften Zweikämpfen geprägt. In der 54. Minute schien die Partie entschieden zu sein. Einen mustergültigen Konter, ausgehend von Poljanec, der zwei Abwehrspieler ausstiegen ließ und unbedrängt in den Rückraum spielte, schloss Stürmerkollege David Witteveen zur 0:2-Führung ab. Mit der Einwechslung von Prskalo und Lembäcker flammte neue Hoffnung auf und plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Kapfenberg gab sich zufrieden und glaubte den Sieg in der Tasche zu haben, unsere Blau-Weißen kamen vermehrt zu Chancen scheiterten aber (noch) an Nicht und an der letzten Durchschlagskraft. In der 74. Minute der erlösende Anschlusstreffer. Philipp Lembäcker zögerte nicht lange, zog einfach ab und der Ball schlug via Innenstange im KSV-Kasten ein. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft, neue Motivation und Aggressivität waren die Folge. Die Friesenbichler-Elf drängte die „Falken“ weit zurück, die sich in der Schlussphase kaum befreien konnten. Doch die Zeit lief den Hausherren davon, es zeigte schon Minute 90 auf der Anzeigetafel als TSV-Eigenbauspieler und „Hausherr“ Thomas Rotter nach einer Flanke im Strafraumgetümmel am höchsten stieg und zum 2:2-„Last Minute“-Ausgleich einköpfte.

Somit endete das Steiermark-Derby mit einer 2:2-Pattstellung. Die Gäste aus Kapfenberg gingen verdient in Führung und hatten die Partie 70 Minuten lang unter Kontrolle, fühlten sich dann aber zu sicher und aufgrund des Fights und der aufopfernden Leistung in der Schlussphase gelang unserer Mannschaft durch die zwei Youngstars Lembäcker und Rotter, doch verdient der Ausgleich. Somit bleiben beide Teams ungeschlagen und können ihre Serie fortsetzen. Für unsere Blau-Weißen war es eine tolle Moralspritze und wichtig für das Selbstvertrauen durch die Aufholjagd in der Schlussphase.