Die Hoffnung währte genau 43 Sekunden

wacthumbDer TSV Hartberg verlor gegen den WAC St.Andrä verdient mit 3:0. 

Heute war man zu Gast im Lavanttal. Die Hausherren waren natürlich auf Rache aus. Denn der WAC/St.Andrä hat keine guten Erinnerungen an das erste Saison-Duell. Nach einem 0:3-Rückstand konnten die Oststeirer die Partie noch umdrehen und den ersten Saisonsieg feiern (4:3). Die Kärtner waren hochmotiviert und aggressiv von Beginn an. Kurt Garger stellt die Mannschaft an einigen Positionen um. Nach seiner Gelb-Sperre kehrte Zivny zurück ins Abwehrzentrum, Huber agierte als linker Außenverteidiger und Robert Strobl rückte ins Mittelfeld vor. Ein Comeback feierte Stefan Rakowitz, der nach langer Verletzungspause wieder mit von der Partie war. Aber gleich zu Beginn gabs vor 1700 Zuschauern die kalte Dusche für den TSV. Nach 43 Sekunden war es so weit. Ohne im Ballbesitz zu sein, konnte Kreuz unbedränkt über links flanken und fand im Ex-Hartberger Christian Falk seinen Abnehmer, der zur frühen WAC-Führung einköpfte. Danach war der TSV 20 Minuten lang auf Augenhöhe, was man aber nicht in Nennenswertes umwandeln konnte. In Minute 7, die einzige Torchance für den TSV. Nach einer Kobylik-Flanke war Mössner per Kopf zur Stelle, aber die Hintermannschaft der Kärtner klärte zum Eckball, der nichts einbrachte. Danach erarbeiteten sich die Mannen von Nenad Bjelica Chance um Chance. Es ging alles zu leicht. Mit einem Pass und einem Hacken stand WAC-Goalgetter Falk alleine vor Rindler. Sein Schuss ging aber am langen Eck vorbei. 23. Minute Freistoß für den WAC. Nach einem Kopfballgestocher im Strafraum kam Nenad Jovanovic am 11er unbedrängt zum Schuss, und verwandelte volley zum 2:0 für die Gastgeber. Fünf Minuten später verpasste ein Stückler-Lupfer nach einem Schnitzer der TSV-Hintermannschaft das Tor wiederrum nur knapp. Hochverdiente Pausenführung für die Kärtner. Die Oststeirer fanden keine Mittel gegen die gut aufspielenden Wolfsberger zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Ein durchaus guter Start in Halbzeit zwei für die Steirer. Aber leider blieben die hochkaretigen Chancen aus. Ein abgelenkter Kobylik-Schuss überraschte beinahe Dobnik. Der Wolfsberger Schlussmann hatte im Gegensatz zu Rindler, der alle Hände voll zu tun hatte, einen ruhigen Abend. In Minute 69 eine Riesenchance für die Lavanttaler. Kerhe spielt Falk am 5er frei, der den Ball an Rindler vorbeispitzelte, aber Stücklers Rutscheinlage kam zu spät. Zehn Minuten vor Schluss die Entscheidung. Langer Abschlag von Dobnik, Falk verlängert. Stückler setzt sich im Sprintduell gegen Dober durch und schiebt den Ball an Rindler vorbei zum 3:0. Ein hochverdienter WAC-Sieg der durchaus höher ausfallen hätte können. Hängende Köpfe bei den Steirern, die es gilt bis Dienstag zu motivieren und auf eine Leistungssteierung zu hoffen. Denn da heißt der Gegner im Cup-Achtelfinale Rapid Amateure. Auf gehts Jungs!


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