Ein Spiel zum Vergessen – 0:2 gegen Wacker Innsbruck!


Es gibt Spiele in denen wenig bis gar nichts gelingt – diese Erkenntnis gab’s zum Qualigruppen-Auftakt gegen die Tiroler…


So viel hat man sich im TSV-Lager vor dem Aufsteiger-Duell vorgenommen. Daher haben auch die wenigsten damit gerechnet, dass die Begegnung nach einer guten Viertelstunde zu Ungunsten des TSV vorentschieden war. Wacker war ab der 1. Minute hellwach und aggressiv. Schon nach sechs Minuten die Führung für die Gäste. Dieng sah den freistehenden Murat Satin, der vom Sechzehner vollendete. 17. Minute und bereits zum zweiten Mal jubelten die Grün-Schwarzen. Der flinke Dieng tänzelte Rasswalder aus, zog in den Strafraum und flankte das Leder zur Mitte, wo Routinier Zlatko Dedic freistehend einköpfen konnte. Bei beiden Treffern wurden die Angriffe durch leichtfertige Eigenfehler nach Einwürfen eingeleitet. Unsere Truppe wirkte nach dem Katastrophen-Start verunsichert und ideenlos gegen gut stehende Innsbrucker. Erstmals erwähnenswert vor das Tor kamen die Blau-Weißen nach einer halben Stunde. Der Schuss von Tobias Kainz flog aber über das Tor. Den nächsten Rückschlag folgte: Peter Tschernegg musste nach 38 Spielminuten mit Verdacht auf Kreuzbandriss (nach einem Zweikampf) abtransportiert und ins LKH gebracht werden. Eine finale Diagnose gibt es nach einer MRT-Untersuchung. Bei einer weiteren Wacker-Chance in Durchgang eins reagierte Florian Faist, der den gesperrten Swete ersetzte, stark und ein Schuss aus der Ferne von Satin in der Nachspielzeit ging am Tor vorbei.

Markus Schopp versuchte mit den Einwechslungen von Fabian Schubert, Zaki Sanogo und Mo Camara (TSV-Debüt) neue Impulse zu setzen, was in den ersten Minuten nach Wiederbeginn auch ganz gut klappte. Doch der „Funken sprang eben nicht über“. Der wuchtige Schuss von Sanogo, den Knett parierte, war das beste Angebot an diesem Abend. Auch ein unangenehm absenkender Freistoß von Kainz fand knapp nicht den Weg ins Tor. Die Innsbrucker hatte in der Folge noch die eine oder andere Möglichkeit auf das dritte Tor. Dieng scheiterte in Minute 68 an der Latte. Weitere Chancen der Grumser-Elf, vor allem durch Dedic gingen am Tor vorbei bzw. wurden von TSV-Schlussmann Faist abgewehrt. In der Schlussphase drang der TSV nochmals in die gefährliche Zone vor, doch Cancola agierte kompliziert und spielte den Ball noch zur Mitte (kein Abnehmer) anstelle schnörkellos aus aussichtsreicher Position den Abschluss zu suchen.

Unsere Mannschaft muss auf den ersten Sieg 2019 weiter warten. Ein verdientes 0:2 zuhause gegen Innsbrucker, die sich sehr gut auf Hartberg eingestellt, sehr wenig zugelassen und clever agiert haben. Das Torschussverhältnis von 4:22 spricht für sich. Das Spiel war nach 17 Minuten quasi vorbei. Wieder beschenkte man den Gegner mit Ballverlusten, die zu den Toren geführt haben. Zudem haben unsere Jungs einen schlechten Tag erwischt. Es wollte nichts gelingen. Solche Spiele gibt es leider. Innsbruck war in allen Phasen der Partie das stärkere und aggressivere Team. Rasswalder & Co. haben von Beginn an nie richtig in die Partie gefunden. Dieses Spiel muss die Schopp-Truppe schnell abhaken und nach vorne schauen. In der Qualifikationsgruppe sind alle Teams eng beisammen, neun weitere Endspiele warten. Jetzt heißt es enger zusammenrücken, gemeinsam am großen Ziel arbeiten und fighten, fighten, fighten. Nächste Chance bereits am Samstag im Wechselderby gegen Mattersburg,


Eine Zusammenfassung vom Spiel gibt es hier: #HTBFCW-Highlights


Tipico Bundesliga 2018/19, 30. März 2019

TSV Prolactal Hartberg 0:2 (0:2) FC Wacker Innsbruck

Profertil Arena, Hartberg – 2.247 Zuseher, SR Ebner (Oberösterreich)

Tore:
0:1 Satin (7.)
0:2 Dedic (17.)

Gelbe Karten: Kainz, Schubert, Rasswalder bzw. Satin, Horvath, Dieng

Hartberg: Faist – Blauensteiner (55./Camara), Huber, Siegl, Rasswaler – Cancola – Flecker, Kainz, Tschernegg (39./Schubert), Kröpfl (46./Sanogo) – Rep

Innsbruck: Knett – Schimpelsberger, Peric, Maak, Klem – Henning (74./Freitag), Kerschbaum (84./Harrer), Satin – Dieng, Dedic (88./Rakowitz), Horvath