Enorm wichtiger Heimsieg – 3:1-Sieg gegen Liefering!

Edomwonyi Fröschl LieferingRasswalder eröffnete mit seinem Tor nach zehn Minuten den Erste-Liga Leckerbissen…

Die Anfangsphase gehörte klar unseren Blau-Weißen. Aggressiv, mutig und spitzig – so präsentierten sich die Männer von Trainer Bruno Friesenbichler. Schon nach wenigen Minuten erste große Möglichkeit für unsere Hausherren, doch Fröschl setzte seinen Abschluss nach einem idealen Edomwonyi-Zuspiel am langen Eck vorbei. Doch dann kam die 10. Spielminute. Eckball für den TSV, getreten von Jürgen Prutsch, die Lieferinger bekamen den Ball nicht weg und Sigi Rasswalder stand goldrichtig und staubte aus kürzester Distanz zur 1:0-Führung ab. Für den 27-jährigen Steirer war es im 65. Pflichtspiel für den TSV Egger Glas Hartberg der erste Pflichtspieltreffer! Gleich darauf wurde Alex Fröschl am rechten Flügel ideal bedient, Liefering-Goalie Bredlow kam ungestüm aus dem Tor und legte Fröschl mit gestrecktem Bein. Alle rechneten mit Torraub und roter Karte für den Tormann, SR Katona entschied zunächst auf Schwalbe, dann wurde er vom Assistenten umgestimmt und zeigt dem deutschen Torhüter „nur“ Gelb. Dann sollte die beste Phase der Gäste folgen. Die spielstarken Bullen konnten sich mit starkem Kombinationsspiel und Pässen in den tödlichen Raum immer wieder in Richtung TSV-Kasten vorkämpfen, doch Prevljak scheiterte an sich selbst und schoss nach gutem Haken das Leder am kurzen Eck vorbei. Weitere Möglichkeiten von Savic und Venuto hielt Hans-Peter Berger souverän fest. Folglich waren es wieder unsere Blau-Weißen, die für Offensivaktionen sorgten. Frieser mit dem Zuspiel auf Fröschl, der sich gegen Sörensen durchsetzte und zur Mitte spielte. Edomwonyi lief perfekt ein, jagte das Leder aber über den Kasten (’25). Bei der nächsten Liefering-Topchance zeigte Berger all seine Klasse und parierte den Pires-Torschuss excellent (’33). Zwei Minuten später kam Abwehrchef Bodrusic im Strafraum gegen den flinken Felipe Pires zu spät, klare Sache, Elfmeter für die Zeidler-Elf. Der gefoulte knallte das Leder abgebrüht in die Maschen – Ausgleich. Wer dachte, jetzt kommen die Lieferinger auf, lag falsch. Es ging Schlag auf Schlag, der TSV gab die beste Antwort auf den Gegentreffer, 51 Sekunden später – Hans-Peter Berger mit einem Bilderbuch-Abschlag auf Fröschl, der nach einem Doppelpass mit Edomwonyi (spielte den letzten Pass mit der Ferse auf) wiederum an den Ball kam und einfach abzog. Das Spielgerät zappelte im Netz, Jubel beim stark spielenden Alex Fröschl, 2:1! Vorm Pausenpfiff gab’s noch zwei Riesenchancen. Die erste Möglichkeit gehörte den Gästen. Prevljak köpfelte an die Latte, ehe Bright Edomwonyi in der 45. Minute alleine auf Bredlow zulief, rechts wäre Fröschl mitgelaufen, der 20-jährige Nigerianer entschied sich den Goalie zu umkurven, blieb aber hängen. Der zweite Durchgang begann so wie die erste Hälfte endete. Tolle Aktionen auf beiden Seiten, schnelles, attraktives Spiel! Fröschl setzte sich über rechts durch, krönte seine Leistung mit einem Assist. Seine Hereingabe übernahm Edomwonyi direkt und drückte den Ball über die Linie zum vorentscheidenden 3:1. In der Folge erhöhten die Gäste aus der Mozartstadt nochmals den Druck, fanden aber keine Top-Torchancen mehr vor, weil nach technisch einwandfreien, Klasse-Kombinationen meist an der Strafraumgrenze Endstation war. Nicht nur weil Hans-Peter Berger ein sicherer Rückhalt war sondern auch deswegen, weil seine Vordermannen mit einem guten Stellungsspiel und aggressiven Tacklings wenig zuließen. 

Nach 93 Minuten beendete SR Katona die Begegnung. Eine schnelle, sehenswerte Partie mit tollen Aktionen und Torchancen gewann der TSV Egger Glas Hartberg schlussendlich klar und verdient mit 3:1. Die Jungbullen boten eine starke Performance, doch unsere Blau-Weißen konnten Paroli bieten und als Sieger vom Platz gehen. Ein geschlossen starkes Auftreten war entscheidend für den vollen Erfolg – Rasswalder, Fröschl und Edomwonyi scorten für den TSV. Das waren drei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf. Mit diesem Erfolg hat man wieder Lunte gerochen, der Rückstand auf Platz sechs beträgt lediglich drei Punkte. Nächsten Freitag heißt’s nocheinmal alle Kräfte bündeln und mit dem getankten Selbstvertrauen gegen den LASK das Punktekonto weiter aufbessern!