Erfolgreich und außergewöhnlich – 2020 im Rückblick

Das Kalenderjahr 2020 wird – wie 2019 und 2018 – wirklich jedem in der TSV-Familie für immer in Erinnerung bleiben. Die Erfolgsstory konnte nicht nur weitergeschrieben, sondern nochmals gesteigert werden. Heute blicken auf die vielen, großartigen Momente eines sehr speziellen Jahres im ausführlichen Jahresrückblick zurück. Das erfolgreichste Jahr der mittlerweile 74-jährigen blau-weißen Vereinsgeschichte…


Als steirische Nummer eins nach Europa

Das Frühjahr Teil I. Die Ausgangsposition vor den finalen vier Spielen im Grunddurchgang war sehr gut. Der TSV lag im Kampf um die Top-6 in der Pole Position. Dank des starken Herbsts 2019 verschaffte man sich einen komfortablen Vorsprung auf Platz sieben (7 Punkte auf Austria Wien). In der 21. Runde war es dann soweit! Der Klassenerhalt wurde fixiert, bereits am 1. März! Mit einer 1:5-Niederlage beim LASK? Ja richtig, ab diesem Zeitpunkt konnte der TSV nicht mehr aus den Top-6 des Landes gekickt werden. Das richtig „komische“ Gefühl nach Abpfiff in Pasching verwandelte sich rasch in Freude. Saisonziel erreicht, Klassenerhalt fix, die spontane Kabinenparty- TV-Besuch inklusive – folgte. Mit einem 1,3 Punkteschnitt fixierten unsere Blau-Weißen damit den erstmaligen Einzug (im Bundesliga-Premierenjahr knapp vorbeigeschrammt) in die Meistergruppe – verdient!

Das Unerwartete. Kurz nach Ende des Grunddurchgangs, wurden am 10. März die BL-Spiele aufgrund des Coronavirus ausgesetzt. Schnell wurde klar, dass das Leben vor Corona nicht von heute auf morgen zurückkehren wird. Zeitnah wurde der gesamte Fußball-Trainings- und Spielbetrieb in Österreich eingestellt. Keine Spiele, keine Trainings, fehlende Einnahmen aber Fixkosten. Eine Lösung musste her. Unzählige Videokonferenzen und Besprechungen zwischen der Liga, den Ministerien und allen Bundesliga-Klubs prägten das Jahr 2020. Die Spieler (mit Ausnahme von Gotal/Geissler), Trainer und Mitarbeiter stimmten geschlossen dem Kurzarbeitsmodell zu und leisteten damit einen enorm wichtigen Beitrag zum Überleben des Vereins. Auch die Fans machten mit, kaufen Fanartikel, Schutzmasken und forderten den geleisteten Abo-Beitrag nicht zurück. Am 22. April nahm die Schopp-Truppe das Kleingruppentraining (max. sechs Personen) auf. Ein Hauch von Normalbetrieb war zu spüren, ein wenig Aufbruchstimmung. Ende April gab es nach unzähligen weiteren Videokonferenzen und Terminen mit den Ministerien grünes Licht. Mannschaftstrainingsstart am 15. Mai, Restart des Play-offs Anfang Juni. Die Einhaltung des Präventionskonzepts mit strengen Hygienemaßnahmen und Vorschriften zur Abhaltung der verpflichteten Geisterspiele, wöchentlichen PCR-Tests und vielen Details mehr hatte höchste Priorität. Es kam schnell und unerwartet, alle mussten schnell und unvorbereitet handeln, gemeinsam bewahrte man die Ruhe und so konnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. 86 Tage war der Spielbetrieb unterbrochen! Eine völlig neue Situation die seit März 2020 das Leben doch gehörig auf den Kopf stellte. Im Juli und in weiterer Folge im Herbst blieb auch Hartberg vom Coronavirus nicht verschont. Einige wenige Kaderspieler waren in Summe infiziert, allerdings alle ohne Symptome. Doch auch diese Situation wurde von allen Beteiligten höchstprofessionell gemeistert.

Das Frühjahr Teil II. Normal wäre die Meisterschaft schon längst zu Ende, doch in dieser nicht absehbaren längsten Saison der Geschichte (11 Monate und 19 Tage) starteten die Play-offs erst am 2./3. Juni. Nach Rapid in 2018/2019, war in der Saison 2019/20 die Wiener Austria der große Prominente in der Qualigruppe. Der TSV war Teil der Meistergruppe und war im Konzert der Großen natürlich der Underdog. Von vielen wurde der Klub aus der knapp 7.000 Einwohnerstadt im Herzen der Oststeiermark als chancenlos abgestempelt. „Die gewinnen da oben kein Spiel“ wurde von Experten vorhergesagt.“ Doch einmal mehr überraschte der TSV Hartberg alle und sorgte für einige ganz große Sensationen. Im Drei-Tage-Rhythmus wurde gespielt, eine enorme Belastung für alle Beteiligten. Zwar gelang zuhause, auch durch die fehlende Unterstützung der Fans, kein Sieg (1 Remis, 4 Niederlagen), dafür war die Performance in den Auswärtsspielen phänomenal. Das Playoff startete gleich mit einer echten Überraschung, einem Last-Minute-Sieg beim damaligen Tabellenführer LASK. Es folgte ein 4:2-Auswärtssieg nach 0:2 Rückstand beim WAC und ein 1:0-Sieg im Lieblings-Auswärtsstadion, dem Allianz-Stadion bei Rapid. Damit bleibt der TSV Hartberg weiter in der Liga im St. Hanappi ungeschlagen. Gekrönt wurde die Meistergruppe mit einem sehr starken 4:1-Kantersieg in der Juli-Hitze im Steirer-Derby gegen Sturm, womit man eine bärenstarke Saison auf dem 5. Tabellenplatz abgeschlossen hat. Dem noch nicht genug jubelte das kleine Hartberg erstmals über den Titel „steirische Nummer eins“.

Für den TSV ging die ohnehin bereits lange Saison dann auch noch in die Verlängerung. Im Europa-League Play-off gegen die Austria (Sieger der Qualifikationsgruppe) setzte sich die Auswärtsstärke eindrucksvoll fort. Beim 3:2-Auswärtssieg (der in Hochform spielende Dario Tadic war mit zwei Treffern und einem Assist Matchwinner) war die Austria noch gut bedient, somit blieb die Ausgangslage für das Rückspiel in Hartberg spannend. Doch eindrucksvoll brachten die Hartberger die Hinspiel-Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende gab es das erste 0:0 des TSV in dessen Bundesliga-Geschichte. Der Jubel war riesengroß, dem TSV gelang die nächste Sensation, der nächste Meilenstein: HARTBERG WELCOMES EUROPE. Erstmals wird der TSV Hartberg die internationale Bühne betreten. Die Freude über die großartigen Leistungen in der Meistergruppe und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte ist unbeschreiblich, der Schmerz, die letzten zwölf Spiele ohne Zuschauer absolvieren zu müssen, ebenso. Saisonziel übertroffen, eine Party à la Hartberg im kleinen Kreis inklusive Bürgermeister-Empfang am Tag danach durfte dennoch nicht fehlen. Bitter war, dass wir diese Momente nicht vor vollen Tribünen mit unseren treuen Fans teilen durften.

Die Sommervorbereitung. Erstmals musste sich die sportliche Führung in Hartberg auf drei Bewerbe in der nächsten Saison vorbereiten. Bundesliga, Cup, Europa League-Qualifikation. Kürzere Pause, weniger Vorbereitungszeit und vieles mehr. Auch in diesem Sommer war keine langfristige Planung möglich! Drei Personalien hatten für Geschäftsführer und Sportchef Erich Korherr oberste Priorität. Markus Schopp, Dario Tadic und Rajko Rep. Drei zentrale Stützen und Leistungsträger im so starken Hartberger-Kollektiv. Dass alle drei mit neuen, teils langfristigen, Verträgen ausgestattet werden konnten, überraschte viele, ist aber auch eine Bestätigung des Wohlfühlfaktors in und die Entwicklung von Hartberg in den letzten Jahren. Danijel Zenkovic schaffte den Sprung nach Deutschland zu Werder Bremen, doch mit der Verpflichtung des erfahrenen Kurt Russ war das Trainerteam wieder komplett. 10 Abgänge, darunter Sigi Rasswalder und Christoph Kröpfl, die jahrelang herausragende Leistung für den TSV erbrachten und immer echte Hartberger bleiben werden, sowie die Flügelflitzer Jodel Dossou und Amadou Dante. Wichtig war auch die Vertragsverlängerung von Eigenbauspieler Thomas Rotter sowie der Fixerwerb von Felix Luckeneder. Zudem wurden Manfred Gollner und Stefan Gölles „heimgeholt“. Das Transferfenster wurde wegen der Krise ebenfalls nach hinten ausgeweitet. Am letzten Transfertag, dem 5. Oktober konnte dann auch noch Sascha Horvath verpflichtet werden, der sich zu einem sehr wertvollen Spieler im Herbst entwickeln soll. Auch im Stadion wurde Adaptierungen vorgenommen. Dank vieler freiwilliger Helfer wurden die Sitze auf den Hintertortribünen in das vorgeschriebene Schachbrettmuster verwandelt. Zudem entschloss sich der TSV die Osttribüne in eine Sitzplatztribüne zu verwandeln und ließ eine sechsreihige Tribüne bauen, die bislang leider auf Grund der ständig geänderten Bestimmungen nur einmal benutzt werden durfte.

 

Der Herbst in Österreich und Europa. Saisonstart mit über einem Monat Verspätung. Ende August fegte man im Cup Drittligist Dornbirn mit 7:0 vom Platz. Am Tag darauf verfolgte man mit Spannung die Europacup-Auslosung für Q2, leider nur online. GKS Piast Gliwice aus der polnischen Ekstraklasa wurde dem TSV zugelost. Es folgte eine Woche voller Premieren. Die Anreise zum Bundesliga-Auftakt nach Altach (1:1) war Besonders. Erstmals reiste der TSV-Tross mit dem Flugzeug ins Ländle. Graz-Altenrhein-Graz war die Flugverbindung. Der Grund dafür war das Spiel fünf Tage später. Die Europacup-Premiere für den TSV. Es ist noch immer wie ein Märchen, doch am 16. September begann die Realität des Abenteuers Europa. Die rund 40-köpfige TSV-Abordnung flog vom Flughafen Graz-Thalerhof, wo bereits Medientermine am Programm standen, nach Kattowitz ehe es mit dem Mannschaftsbus ins Teamhotel ging. Strenge Coronavorschriften auch im Hotel. Eigener Parkplatz, eigener Eingang, eigenes Stockwerk, eigener Aufzug, eigener Speise- und Besprechungsraum. Unser Blau-Weißen waren völlig abgeschottet. Am Abend ging es dann erstmals nach Gliwice um die offiziellen Programmpunkte abzuhalten. Klubvertretermeeting, Internationale Pressekonferenz, Abschlusstraining. Und dann war er da, der historische 17. September. Schon beim Frühstück merkte man die Freude auf die Premiere. Neben der gewöhnlichen Matchvorbereitung stand für die Klubvertreter das offizielle UEFA-Meeting am Programm, wo sämtliche Details und Abläufe auf Punkt und Beistrich abgestimmt wurden. Spätestens bei der Abfahrt vom Mannschaftshotel spürte man den Spirit eines internationalen Spiels. Die Zugangsakkreditierungen wurden an alle Spieler, Trainer und Funktionäre ausgehändigt, mit Polizeieskorte chauffierte Teambusfahrer Adolf Ernst die TSV-Abordnung ins Stadion Miejski in Gliwice. Nach erfolgreichen Temperaturcheck und Rasenbesichtigung schnellte der Puls nach oben, je näher die Kick-off-Time 20:00 Uhr rückte. Die „Geisterstimmung“ ist leider schon aus der heimischen Liga bekannt, der ORF lieferte allen TSV-Fans das Spiel live in die Heimat. Eine handvoll bekannte Gesichter von Journalisten und Fotografen aus Österreich waren live vor Ort. Das Spiel war einmal mehr „a la Hartberg“. Spannung pur und viele Tore. Zweimal konnte ein Rückstand egalisiert werden, Tobi Kainz und Lukas Ried erzielten die ersten TSV-Treffer auf internationalem Boden. Doch leider sollte Glücksgöttin Fortuna an diesem Abend nicht auf Seiten der Hartberger sein. Stangentreffer und der Siegestreffer von Piast Gliwice in den Schlussminuten. Schade! Doch der TSV verabschiedete sich mit Anstand und einem sehr akzeptablen, würdigen Premierenauftritt. Die Erfahrung und die Momente der zweieinhalbtägigen Reise bleiben unvergessen und können uns nicht mehr weggenommen werden.

Tadic & Co. waren danach in der Liga gefordert. Es folgten schwierige Spiele gegen WAC, Sturm und Salzburg, wo es nur zu einem Zähler reichte. Die 1:7-Klatsche in Salzburg vor der Länderspielpause schmerzte. Es folgte der Zittersieg mit Überstunden im Cup gegen den Viertligisten Gmünd. In Tirol kam man nicht über ein 1:1 hinaus, doch zu Halloween der so wichtige Befreiungsschlag. Mit dem 2:1 zuhause gegen die Wiener Austria wurde der erste Saisonsieg eingefahren. Dario Tadic glänzte mit einem direkt verwandelten Traumfreistoß und war mit zwei Treffern Matchwinner. In Ried wollte die Schopp-Truppe nachlegen, spielte eine richtig starke Partie, doch 26 nicht erfolgreich abgeschlossene Torschüsse, 3 Aluminiumtreffer und zwei sofort bestrafte Eigenfehler führten zur unnötigen Niederlage im Innviertel. Die bitterste Saisonniederlage. Es war auch das erste Spiel der neuen Saison wo die Rückkehr zu Geisterspielen besiegelt war. Somit konnte der TSV drei Heimspiele (WAC, Sturm, Austria) mit stark begrenzten Zuseher austragen. Dem LASK knöpfte man mit einer Torchance einen Punkt (1:1) ab. Ende November stand das so wichtige Auswärtsspiel in der Südstadt an. Nach 20 Minuten lagen die Hausherren – dank TSV-Eigenfehler – bereits 2:0 in Führung, doch unsere Mannschaft blieb drei Tage nach dem Ausscheiden im Cup-Achtelfinale (3:5 bei Austria Wien) ruhig, erzielte vor der Pause noch den wichtigen Anschlusstreffer, ehe Thomas Rotter per Kopf den Ausgleich besorgte und Neuzugang Seifedin Chabbi in der Schlussphase den Auswärtssieg fixierte. Nach dem 1:3 am Nikolotag gegen Rapid folgte das Auswärtsspiel in St. Pölten, das symptomatisch für den Herbst der Hartberger war. Früh lag der TSV wieder 0:2 hinten, wieder durch Eigenfehler. Doch auch diesmal packte sich die Mannschaft rund um Kapitän Rene Swete an der Ehre, bewiesen Moral und Treffer von Rajko Rep und Thomas Rotter besorgten den Ausgleich. Die Leistung war – ähnlich wie in Ried – sehr stark, weitere Großchancen wurden versemmelt, der Sieg wäre absolut möglich gewesen. Mit dem 1:0-Heimsieg im letzten Spiel des Jahres (dank Rep-Treffer) gegen Altach sorgten unsere Blau-Weißen für wichtige Punkte, zudem konnte man sich entscheidend vom Tabellenkeller absetzen und mit guter Stimmung, Selbstvertrauen und einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.

Die Statistiken. Der TSV Prolactal Hartberg beendete die Herbstsaison 2020 auf Rang acht. Im Herbst ging es nicht so leicht von der Hand, geschuldet auch der Tatsache, dass einerseits einige Leistungsträger wie Rakowitz, Nimaga, Sturm und Lema über einen langen Zeitraum verletzungsbedingt vorgegeben werden mussten bzw. nach wie vor müssen und andererseits die öffentliche Wahrnehmung und Erwartungshaltung der dritten Bundesliga-Saison eine andere war und ist. Trotzdem haderte man immer wieder mit sofort bestraften Eigenfehlern, frühe Rückstände und vergebene Torchancen. Mit 3 Siegen, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen war die Herbstsaison 2020/2021 alles in allem aber trotzdem vereinsintern zufriedenstellend. Unsere Mannschaft ist in Lauerstellung und im Frühjahr voll in den Kampf um die Top-6 involviert (aktuell zwei Zähler Rückstand). Das Ziel ist nach wie vor der Klassenerhalt, das man natürlich so schnell wie möglich erreichen möchte. Die Mannschaft wird in der kürzesten Vorbereitungsphase (19 Tage) intensiv trainieren, um für die heiße Phase des Grunddurchgangs gerüstet zu sein. Wichtig ist, vom ersten Spiel 2021 weg in Form zu sein, denn in der Auftaktwoche warten mit WAC, Sturm Graz und Red Bull Salzburg gleich richtige Brocken. Spiele mit Hartberg Beteiligung sind immer eine Garantie für Tore, Emotionen und Kuriositäten. Dario Tadic (5), Innenverteidiger Thomas Rotter (3) und Spielmacher Rajko Rep (3) sorgten für den Großteil der 14 erzielten Tore im Herbst. Wesentlich für das Hartberger Offensivspiel war auch Sascha Horvath, der bei fast jeder Offensivaktion beteiligt war und fünf Assists beisteuerte (Platz vier in der Assist-Statistik). Rene Swete und Felix Luckeneder standen jede Minute (1.080) im Herbst am Feld. Thomas Rotter spielte auch jede Minute, verpasste aber die 12. Runde krankheitsbedingt. Der Österreicher-Anteil im Herbst lag bei 75%. Die TSV-Offensive feuerte 142 Schüsse ab, 46 davon auf das Tor. Die Zweikampfquote im Herbst lag bei 50%. Der TSV beging exakt die selbe Anzahl an Fouls wie Spieler der Schopp-Truppe gefoult wurden – 175. Die Schiedsrichter zeigten 23x Gelb, Jürgen Heil kassierte mit vier Verwarnungen davon die meisten. Interessant ist auch die Torstatistik. 7 der 23 Gegentreffer fielen in Minute 16-30. In der ersten Halbzeit erzielten unsere Blau-Weißen nur 3! Tore. Die beste Ausbeute gelang in der Schlussphase (76-90) mit fünf Treffern. Der TSV Prolactal Hartberg erzielte die meisten Tore nach Standards (10) und Eckbällen (5) – beides Liga-Höchstwert. Der Freistoßtreffer von Bomber Dario Tadic gegen die Austria war das einzige direkte Freistoßtor im Herbst 2020. Thomas Rotter traf von Runde 9 bis 11 in 3 Einsätze in Folge (3 Tore) und erzielte in diesen 3 Spielen gleich viele Tore wie in seinen ersten beiden Bundesliga-Saisonen. Im Player Index von Sky Sport Austria setzte sich Gernot Trauner als Spieler der Herbstsaison durch. Die Top-3 Hartberger laut Index waren Thomas Rotter (26.), Rajko Rep (29.) und Rene Swete (33.). Thomas Rotter absolvierte die viertmeisten erfolgreichen Tackles (27) und kann mit 29 die fünftmeisten abgefangenen Bälle ligaweit vorweisen.  Der Heimsieg am 19.12.2020 gegen Altach war der einzige Heimsieg des TSV im Kalenderjahr 2020! Ein Indiz, dass uns zuhause unsere großartigen Fans enorm fehlen!

Danke. Zum Jahresende gilt es einmal mehr DANKE zu sagen. Herzlichen Dank an alle, die dieses erfolgreiche Kapitel, den Hartberger Bundesliga-Hype, diese schwierigen Zeiten, aber auch sensationellen Leistungen und Momente seit drei Jahren mitgestaltet und möglich gemacht haben: Dem Land Steiermark, vor allem LH Hermann Schützenhöfer, Sportlandesrat Christopher Drexler, der Stadtgemeinde Hartberg, Bürgermeister Ing. Marcus Martschitsch, allen Sponsoren, Obmann und Sportdirektor Erich Korherr mit seinem Vorstand, Präsidentin Brigitte Annerl, allen Funktionären, Mitarbeitern, an die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer, die unzähligen Stunden für den Herzensklub TSV investieren und last but not least dem Trainerteam sowie unserer Mannschaft. Der größte Dank aber gilt unserem Publikum und den treuen TSV-Fans. Ihr fehlt uns bei den Heim- und Auswärtsspielen sehr. Das bislang schwierigste Jahr für Fans geht zu Ende. So ein Jahr bricht uns allen das Herz. Anstelle von ausverkauftem Haus und Volksfeststimmung gab’s (mit fünf Ausnahmen) Geisterspiele. Doch mit dieser Krise konnte keiner rechnen. Danke für eure Disziplin, eure Solidarität, Treue und Unterstützung – ihr alle seid ein wesentlicher, entscheidender Teil der Erfolgsstory. Auch die unglaublich vielen positiven Zuschriften in den letzten Monaten und die sensationell positiven Rückmeldungen bei der Verzichtserklärungen, die so wichtig für den Fortbestand des Vereins sind, haben eure Treue noch einmal deutlich unterstrichen! Ihr seid großartig und wir hoffen, bald wieder gemeinsam für großartige Stimmung sorgen zu können.

Ein sehr spezielles Jahr, das ewig in Erinnerung bleiben wird, mit den Worten: „Ach vor 50 Jahren schaffte der TSV den erstmaligen Einzug in den Europacup und gehörte zu den Top-5 Klubs des Landes, unvergesslich!“. Wir sind stolz auf ALLE – und das Positive? das Hartberger-Fußballmärchen, wie es viele immer bezeichnen, geht weiter! Alles ohne abzuheben, wir bleiben bodenständig, demütig, dankbar und motiviert! DANKE!

Viele schöne Bilder, Interviews  und interessante Einblicke in unser Vereinsleben findet ihr auf unserem Youtube-Kanal: #TSV-TV Hartberg

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