Im Finish fehlte die Kraft – 3:1-Niederlage gegen Grödig

runde31groedig201112thumbDie Grödiger, die die vergangenen fünf Pflichtspiele allesamt verloren hatten, beendeten damit ihre Negativserie und nahmen gleichzeitig Revanche für die 2:3-Heimniederlage gegen unsere Mannschaft im Herbst.

Im Auswärtsspiel gegen Grödig war die Marschroute klar: Ein Sieg musste her, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Walter Hörmann musste auf den gesperrten Manuel Prietl verzichten. In den ersten 25 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: Die ersten zwei Top-Möglichkeiten gehörten dem TSV. Ein gut getretener Adilovic-Eckball wird von Schranz gerade noch entschärft, der darauffolgende Nachschuss von Gremsl verfehlte sein Ziel nur knapp. Danach war es wieder Adilovic, der aus gut 20 Metern einen Schuss abgab, der aber leider knapp über dem Tor von Andi Schranz im Fangnetz landete (’15). Danach wurden die Mannen von Heimo Pfeifenberger gefährlicher und hatten mit zwei guten Schüssen von Schubert und Krammer tolle Möglichkeiten, deren Abschlüsse im Außennetz landeten (’24). 26. Mniute: 1:0 für die Salzburger. Konter über links über Parapatits. Der legte quer auf für Schubert, der souverän den Ball im Hartberger Tor versenkte. Aber es dauerte nicht lange, die Hartberger zeigten Moral und schossen in der 33. Minute den Ausgleich. Zuerst eine schöne Kombination von Ismaili mit Gremsl der mit dem entscheidenden Pass in die Gasse Mössner bediente. Der TSV-Goalgetter schloss die Aktion aus schwieriger Position perfekt ab. Der TSV startete auch in die zweite Hälfte besser hinein als die Grödiger, aber es fehlte eben der entscheidende Pass. Und so kamen die Grödiger wieder zu dicken Torchancen. Ein Salomon-Freistoß kam perfekt auf Parapatits, der Rindler anköpfelte. Guter Reflex des Hartberger Schlussmanns. In der 72. Minute wurde der Hartberger-Abwehrriegel erneut gebrochen. Nach einer Salomon-Flanke konnte Viana völlig freistehend zum 2:1 für die Hausherren einköpfen. In der 81. Minute die Entscheidung. Der Treffer war eine identische Kopie des 2:1. Wieder flankte Salomon auf Viana, der abermals ohne Probleme den Ball im Tor unterbrachte. Aber unsere Burschen gaben nicht auf und hatten durch einen gefährlichen Schober-Querpass und einen Rakowitz-Kopfball in der Nachspielzeit noch gute Möglichkeiten. Vor den letzten ausständigen 5 Runden beträgt der Rückstand auf FC Lustenau, auf einen Relegationsplatz, 10 Punkte. Aber solange es rechnerisch möglich ist wird nicht aufgegeben…

Lukas Mössner: „Wir haben uns erste Halbzeit viel zu leicht das Tor schießen lassen, in der zweiten auch. Man darf Viana nicht so frei zum Kopfball kommen lassen. Da ist es dann kein Wunder, wenn man in Grödig verliert. Jeder kann rechnen, solange es rechnerisch möglich ist, werden wir alles geben um so viele Punkte wie möglich zu holen.“


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