Bitteres Last-Minute-Tor! – 0:1 Niederlage in Lustenau

runde22fcl201213thumbAuch im zweiten Frühjahrsspiel gelang dem TSV kein Tor und erst in der 92. Minute war die Niederlage besiegelt…

Schon am Donnerstag machte sich der TSV-Dross auf den Weg ins Ländle. Nicht mit von der Partie sind Joachim Parapatits und Michi Huber, die noch angeschlagen sind, sowie Miodrag Vukajlovic. Gegen den vor einer ungewissen Zukunft stehenden FC Lustenau feierten Sandro Foda in der Viererkette und Juvhel Tsoumou im Angriff das Frühjahrs-Debüt. In den ersten 20 Minuten geschah nicht viel. Einzig nennenswerte Aktion auf dem nassen Terrain war ein Freistoß von Aydogdu, den Rindler aber entschärfen konnte (‚8). Die erste Hartberger-Chance verzeichnete Thomas Helly, dessen Kopfball nach Foda-Vorarbeit vom FCL-Schlussmann über die Latte gedreht wurde. Danach Elferalarm im Lustenauer Strafraum. Der auffällige Rene Schicker wird von Haselberger gelegt, doch der Pfiff von SR Feichtinger blieb aus. In der 30. Minute ein Wehrmutstropfen für den TSV. Siegi Rasswalder musste verletzt (Oberschenkelzerrung) vom Platz – für ihn schickte Paul Gludovatz den jungen Dominic Rass aufs Feld. Die Lustenauer versuchten es mit Weitschüssen, denn durch die TSV-Hintermannschaft war kein Durchkommen. Die beste Chance gehört in der 34. Spielminute wieder unserer Mannschaft. Nach einem Einwurf landete der Ball wieder über Umwege bei Thomas Helly, dessen abgefälschter Schuss die Stange streifte. Das torlose Halbzeitergebnis entsprach dem Spielverlauf.

In der zweiten Spielhälfte gehörte die erste Torchance wieder den Hausherren. Nach einem schönen Karatay-Lupfer, ging der Schuss von Kapitän Matthias Hopfer knapp aber doch am Tor vorbei. Danach plätscherte das Spiel dahein, es passierte nicht viel bis gar nichts. Gegen Ende der Partie wurde die Gludovatz-Elf stärker und drückte auf den entscheidenden Treffer. Eine Doppelchance blieb ungenützt. Zuerst haute Rene Schicker von rechts einfach mal drauf und danach fand auch Luca Tauschmann nach einem guten Kopfball in Gacevski seinen Meister. Es zeichnete sich ein 0:0 ab, doch in der 92. Minute gelang den Hausherren das Goldtor zum Entsetzen unserer Mannschaft. Nach einem Zuckerpass von Aydogdu in den Strafraum über Miljatovic hinweg schlenzte Karatay den Ball an Rindler vorbei ins Tor und bekam anschließend wegen übertriebenem Torjubel die Gelb-Rote Karte. Bitter! Somit ist die zweite Niederlage in Folge besiegelt. Eine typische 0:0-Partie, die wenig Torchancen auf beiden Seiten aufzuweisen hatte, endete somit mit einem etwas glücklichen 1:0-Sieg der Hausherren. Für den TSV gibt es keine Verschnaufpause. Jetzt heißt es das Spiel schnell abhaken und sich auf das Sky-Livespiel am Montag vorzubereiten. Denn in drei Tagen ist in der Oststeiermark „Derby-Time“! Der Kapfenberger SV ist nach zwei Siegen im Frühjahr im Stadion Hartberg bei unseren Blau-Weißen zu Gast.


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