Pöllau schnappte sich „Schirni-Titel“!

poellauthumbDer TSV Pöllau überraschte mit einem Finalerfolg über Lafnitz und krönte sich zum Hallenkönig…

Fersler, Doppelpässe, hart umkämpfte Spiele und wunderschöne Tore – Hallenzauber vom Feinsten kurz vor Weihnachten! Beim 14. Schirnhofer-Hallenfußballturnier in der Stadtwerke-Hartberghalle war alles mit dabei! Der spannende Finaltag vor voller Kulisse (600 Besucher) fand ein dramatisches, spannendes Ende. Der TSV Pöllau setzte sich nach dem Siebenmeterschießen gegen den Landesligisten SV Lafnitz mit 6:5 durch und schnappte dem Vorjahressieger den Titel weg. Für die Lafnitzer, die im Halbfinale gegen den TSV Hartberg mit 5:2 die Oberhand behielten, blieb „nur“ der Titel des besten Spielers. Diese Auszeichnung durfte wie in den letzten vier Jahren Ex-Hartberg-Kicker Wolfi Waldl entgegennehmen. Die Bronzemedaille beim Schirnhofer-Hallenturnier ging an den Hausherren. Der TSV Lopocasport Hartberg kam nach einer starken Vorrundenleistung am Freitag, am Finaltag nicht 100%-ig auf Touren und zog im Halbfinale den Kürzeren, ehe man im kleinen Finale mit einem 6:2-Erfolg über St. Margarethen wieder souverän agierte. Vukajlovic, Tieber und Ried fielen positiv auf, doch der Topscorer der Hartberger war Juvhel Tsoumou, der sich mit 11 Volltreffern hinter Gernot Kraussler (13 Tore, TSV Pöllau) und Wolfgang Waldl (12 Tore, SV Lafnitz) auf dem dritten Rang einreihte. Der beste Tormann kam ebenfalls vom Turniersieger. Gastspieler Rainer Kitting, der im Finale einen Siebenmeter abwehren konnte, wurde mit der Plankette für den besten Keeper ausgezeichnet.

Alles in allem war das Turnier wieder ein voller Erfolg. Keine gröberen Verletzungen, viel Spannung und die Qualität steigt von Jahr zu Jahr und deswegen waren auch hohe Siege Mangelware. Vielleicht reduziert man in Zukunft auf vier Feldspieler, denn der Raum für die typische Hallentrickserei wird bei der großartigen körperlichen Verfassung der „Zauberer“ mit dem jetzigen Modus sehr eng. Und vielleicht wird es dann ein noch größeres Spektakel. In Summe war es ein Highlight in der „fußballlosen“ Zeit mit einem passenden Termin in der Bezirkshauptstadt.

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