Punkteteilung im letzten Heimspiel – 0:0 gegen St. Pölten!

bodrusicdario tsvsknEine gerechte Punkteteilung zwischen dem TSV Hartberg und dem Cupfinalisten…

Die Verletztenliste vor dem Spiel wurde um eine Person länger. Matthias Hopfer musste in Kapfenberg verletzungsbedingt vom Feld und wurde im Duell mit dem SKN St. Pölten von Alexander Rother ersetzt. Der Judenburger verzeichnete auch den ersten Torschuss der Partie, verfehlte aber nach fünf Minuten den Kasten knapp. In der 12. Minute drehte Furkan Aydogdu einen Freistoß aufs lange Eck, wo Günter Friesenbichler hauchdünn am Spielgerät vorbeirutschte. Dann gab’s erstmals einen Aufreger im SKN-Strafraum. Nach einem TSV-Corner nahm St. Pölten-Kapitän Wisio die Hand zur Hilfe, doch SR Feichtingers Pfeiffe blieb stumm. Beide Mannschaften versuchten es mit Pressing und schnellen Spielzügen, doch das nasse Terrain machte den Strategien einen Strich durch die Rechnung. Knapp vor der Pause die erste echte Torchance für die Gäste. Dominik Hofbauer prüfte Jürgen Rindler, doch der Hartberg-Kapitän reagierte blitzschnell und konnte per Fußabwehr retten. Die zweite Hälfte begann schwungvoller, immer wieder versuchte man es über rechts, über Reini Ranftl, doch der letzte Pass, die letzte Konsequenz fehlte. Nach 63 Minuten der nächste Aufreger im St. Pölten-Sechzehner. Nach einem Aydogdu-Freistoß wird Günter Friesenbichler von Bernhard Fucik zu Boden gerissen, doch abermals war SR Feichtinger anderer Meinung und ließ, anstatt auf den Elferpunkt zu zeigen, weiterlaufen. In der 71. Minute möglicherweise die größte Chance auf Seiten der Hausherren. Furkan Aydogdu kam im Strafraum zum Abschluss scheiterte aber an Kostner und der Nachschuss rollte ebenfalls am langen Eck vorbei. Quasi im Gegenzug parierte Rindler einen Noel-Schuss und in der 75. Minute präsentierte sich der TSV-Keeper wieder stark. Kerschbaumer-Flanke in den Strafraum, Wisio mit einem abgefälschten Schuss und Rindler streckte sich erfolgreich. Diesen Schlagabtausch in den letzten Minuten vollendete Rother mit einem Distanzschuss aus rund 20 Metern, der knapp aber doch am Tor vorbeiging.

Alles in allem eine völlig gerechte Punkteteilung. In einem relativ unspektakulären Erste-Liga Spiel sorgten einzig die zwei strittiger Elfersituationen für Aufregung, ansonsten war es eine relativ höhepunktarme Begegnung.