„Schwarzer Montag“ – Cup-Aus gegen Kalsdorf!

cuprunde2sckthumbMit einer 0:3-Niederlage beim Regionalligisten Kalsdorf musste sich der TSV heuer schon in Runde 2 verabschieden…

Nach dem 2:1-Cuperfolg in der ersten Runde beim Deutschlandsberger SC wartete diesmal ein harter Brocken auf die Hartberger. Der SC Kalsdorf, gegen den man bereits mehrere Testspiele absolvierte, war heiß auf das steirische Duell. TSV-Coach Andi Moriggl schickte folgende Elf auf den Rasen: Rindler – Vukajlovic, Tauschmann, Stornig, Ismaili – Adilovic, Hopfer, Foda, Gremsl – Tsoumou, Parapatits. Ein bitterer Ausfall war natürlich Abwehrchef Matej Miljatovic, der durch eine Krankheit flach lag und nicht einsatzfähig war. In einer flotten Anfangsphase hatten die Kalsdorfer leicht die Oberhand und konnten auch in der 11. Minute die Führung erzielen. Die Hartberger Hintermannschaft brachte nach einem Eckball die Kugel nicht weg. Die zweite Flanke von Gsellmann landete genau vor den Füßen von SCK-Topscorer Trdina, der ohne Probleme zur Kalsdorfer Führung einschob. Die Heimmannschaft spielte freudig weiter und der slowenischen Angreifer Trdina setzte zehn Minuten später noch einen drauf. Eine Hereingabe von links übernahm er direkt und der Ball zappelte erneut im Netz. Danach flachte die Partie ab. Die Kalsdorfer zogen sich zurück und unserer Mannschaft gelang an diesem Abend wenig bis gar nichts. Unsere Elf wirkte ideenlos und verunsichert. In Minute 27 die erste nennenswerte Chance für den TSV. Ismaili bedient Tsoumou, der sehr bemüht ans Werk ging. Der Doppeltorschütze vom letzten Sieg gegen St. Pölten überspielte einen Kalsdorfer und haute die Kugel am langen Eck drüber.

Nach dem Seitenwechsel hatte wieder die Peintinger-Truppe den besserern Start. Zuerst scheiterte noch Trdina aus kurzer Distanz, ehe in Minute 51 Marco Heil alles klar machte. Nach einer sehenswerten Ballannahme an der Mittellinie ließ er zwei Gegenspieler im Laufduell stehen und fixierte mit einem satten Schuss vom linken Strafraumeck den 3:0 Endstand. Danach hatte der TSV noch die größte Chance des Spiels: Tieber, der in der Pause für Gremsl in die Partie kam, flankte in den Strafraum. Parapatits kam völlig frei zum Kopfball, brachte den Ball nicht im Tor unter, sondern köpfelte am kurzen Eck vorbei. Für den SCK war es ein völlig verdienter Sieg und der TSV muss sich nach dem fantastischen Halbfinaleinzug in Vorjahr heuer schon in Runde 2 verabschieden. Am Freitag wartet auf die Moriggl-Truppe das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenführer SC Austria Lustenau. 


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