Tolle Leistung! 4:4 in Mattersburg!

jubeltsvsvmFehlentscheidungen und das nötige Glück verhinderten ein Hartberger-Freudenfest im Burgenland…

Nach dem Ausfall von Jurgen Rindler, feierte der Neuzugang Lukas Waltl (19 Jahre) sein Comeback im Hartberger Tor. In der ersten Viertelstunde war Mattersburg die auffälligere Mannschaft und versuchte über die linke Seite Druck zu erzeugen, doch nennenswerte Torchancen blieben aus. In der 19. Minute begann der Hartberger-Turbo zu laufen. Malic stützte sich in einem Kopfballduell ungeschickt auf und bescherte unserer Mannschaft eine Standardsituation. Der Freistoß von Jan Zwischenbrugger wurde vom Ex-Hartberger Manuel Prietl per Kopf unhaltbar zur TSV-Führung abgefälscht. Kurz darauf verpasste ein Höller-Schuss das lange Eck knapp. Doch dann wieder die Mannen von Bruno Friesenbichler. Peter Zulj mit einer perfekten Flanke fast übers halbe Feld an die Strafraumgrenze – Milan Kocic sah den freien Raum, sprang in den Ball hinein und rollte die Kugel ins kurze Eck (’23). Fünf Minuten später agierten unsere Blau-Weißen souverän im Konterspiel. Hopfer schupfte Zulj den Ball in den Lauf, der sah in der Mitte den besser positionierten Günter Friesenbichler und unser Goalgetter vom Dienst brachte im Rutschen den Ball im Kasten von Borenitsch unter. Unser TSV war spielerisch klar überlegen, spielte die Angriffe überlegt und mit viel Hirn. Man konnte klare Vorgaben und eine Struktur im Spiel unserer Mannschaft erkennen, die auf diese Begegnung vom Trainerteam perfekt eingestellt wurde und in den ersten 30 Minuten auch so ziemlich alles umsetzte. Doch plötzlich veränderte SR Gishamer mit einem Pfiff die Partie schlagartig und entscheidend. Der Salzburger-Referee brachte die Mattersburger zurück in die Partie. Farkas bekam im Strafraum das Leder, Matthias Hopfer wandte sich im Zweikampf von Ball und Gegner ab, doch Farkas ging zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elferpunkt und schickte Matthias Hopfer mit Rot vom Platz. Körperkontakt war da, aber für einen Strafstoß viel zu wenig. Eine krasse Fehlentscheidung! Beim Elfer von Ingo Klemen erriet Lukas Waltl zwar die richtige Ecke, doch der Schuss des Mattersburgers war zu platziert. Bei einer weiteren Offensivaktion der Hausherren hatte Lukas Waltl keine Probleme und hielt einen Malic-Abschluss in den Armen fest.

Der TSV versuchte zu Beginn der zweiten Spielhälfte wieder nach vorne zu spielen, doch der Torerfolg blieb vorerst aus. So ging ein Friesenbichler-Schuss klar über den Kasten. In der 55. Minute der Anschlusstreffer. Bei einer Seidl-Flanke in den Strafraum rutschten alle vorbei, am langen Eck lauerte der Ex-Hartberger Martin Rodler, der aus kurzer Distanz zum 2:3 aus Mattersburger Sicht einschoss. Die Tatar-Elf war in der Folge aufgrund der nummerischen Überlegenheit natürlich die bessere Mannschaft und versuchte Dampf zu machen. In der 66. Minute gelang den Burgenländern dann der Ausgleich. Wieder flankte Seidl in den Strafraum und Malic verwertete zum 3:3 Ausgleich. Doch wer glaubte, jetzt geht’s in dieser Tonart weiter lag falsch. Tauschmann & Co kämpften, rackerten und wurden in der Folge auch belohnt. Zuerst verpasste ein Friesenbichler-Schuss das Tor um Zentimeter, ehe in der 81. Minute Riesenjubel im Fanblock unserer Blau-Weißen ausbrach. Eine Rasswalder-Flanke klärte ein Mattersburger-Verteidiger per Kopf, der Ball landete bei Thomas Hopfer. Unsere Laufmaschine verwandelte seinen Abschluss überlegt im linken Eck. Doch fünf Minuten später wieder der Ausgleich! Seidl grätschte in der Nähe der Mittellinie Daniel Gremsl nieder, erkämpfte sich dadurch den Ball. SR Gishamer ließ weiterlaufen. Manuel Seidl bediente mit einer präzisen Flanke in den Strafraum Nedjelko Malic, der zum Ausgleich einköpfte. Was für eine Partie! In der 90. Minute hatte Peter Zulj den Matchball am Fuß. Nach einer guten Aktion von Frieser und Rasswalder kam der Ball zu Zulj, der den Ball aufs Tor spitzelte, doch Dao verhinderte mit einer starken Parade ein Blau-Weißes Happy End!

Eine verrückte Partie im Burgenland, die nach 30 Minuten schon entschieden schien. Doch ein Fehlpfiff des Schiedsrichters brachte die Burgenländer zurück in die Partie. Doch Hut ab vor der kämpferischen Leistung und der Moral unserer Mannschaft. 60 Minuten mit zehn Mann auf dem Feld und trotzdem gelang in der Schlussphase sogar noch die zwischenzeitliche Führung, die man leider nicht über die Spiellzeit retten konnte. Doch mit dem 4:4 kann man leben, denn ein Punkt ist ein Punkt und der TSV Lopocasport Hartberg rangiert weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz der „Heute für Morgen“-Erste Liga.


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