Torloses Remis – Punktegewinn gegen Mattersburg!

brunofriesenbichler ivovastic tsvsvmLuca Tauschmann und Reinhold Ranftl hatten die größten TSV-Chancen…

Es war auch ein Wiedersehen zweier Ex-Sturm Graz Kicker, die sich während der 90 Minuten an der Seitenoutlinie gegenüberstanden. TSV-Trainer Bruno Friesenbichler und Mattersburg-Coach Ivica Vastic kennen einander aus früheren Zeiten bei den Blackys. Doch zurück zum Geschehen beim Ostderby. Unsere Mannschaft versuchte vom Start weg mit schönen Kombinationen in die Gefahrenzone zu kommen. Doch es war kein leichtes Unterfangen, denn starker Regen und viele Fouls erschwerten es, gepflegten Fußball zu spielen. Brkljaca haute Tauschmann ins Gesicht (der mit einem Pflaster weitermachen konnte) und sah die gelbe Karte – symptomatische Szene für die Anfangsphase. In der 19. Spielminute die erste Topchance für die Gäste. Nach einer Farkas-Flanke köpfelte Malic das Leder nur knapp über die Querlatte. Kurz darauf, Chance auf der anderen Seite. Nach einem kurz-abgespielten Corner von Ranftl traf Kröpfl nur das Außennetz. Weitere Chancen von den Mattersburgern durch Ibser und Klemen blieben ungenützt. Kurz vor der Pause ein Konter über rechts, wieder brachte Reini Ranftl eine Maßflanke in den Strafraum, doch Novak klärte mit einer Sprungeinlage vor dem einschussbereiten Thomas Hopfer. Im Gegenzug konnte sich Jürgen Rindler bei einem direkten Freistoß von Malic auszeichnen. Die Burgenländer waren die etwas engagiertere Mannschaft im ersten Abschnitt.

Die ersten Chancen zu Beginn der zweiten Hälfte hatten wieder die Mattersburger. Eine Direktabnahme von Ibser verfehlte das Tor ebenso wie eine Flanke von rechts, bei der Rindler entscheidend dazwischenging und einen Kopfball vom lauernden Stürmer verhinderte. Das Spiel war auch geprägt von Standards, woraus auch die nächste TSV-Chance resultierte. Nach einer Flanke packte Dario Bodrusic am Sechzehner-Eck seinen Hammer aus und schoss kurzfristig Ingo Klemen k.o., dieser technisch einwandfreie Kracher hätte genau gepasst. Schade! Die Hartberger immer wieder über die rechte Seite. Eine Flanke von Ranftl übernahm Günter Friesenbichler volley, sein Abschluss aus der Drehung, schrammte knapp am Tor vorbei. Die Friesenbichler-Elf hatte in Hälfte zwei eindeutig mehr Spielanteile. Die zwei größten Möglichkeiten auf einen vollen Erfolg „versemmelten“ Luca Tauschmann und Reinhold Ranftl in der Schlussphase. Nach einem Gremsl-Corner kam Tauschmann völlig frei zum Kopfball, setzte ihn aber knapp übers Gehäuse. Abwehrpartner Ranftl schoss nach einer schönen Kombination, die von Aydogdu ausging, hauchdünn am langen Kreuzeck vorbei.

Schlussendlich ein gerechtes Remis in der Oststeiermark. Den erhofften „Dreier“ konnte man nicht einfahren, doch ein Punkt ist bekanntlich besser als keiner und im Kampf gegen Platz neun zählt jeder Punkt! Aktuell beträgt der Vorsprung auf Parndorf vier Runden vor Schluss zwei Punkte.