Tränen und Enttäuschung im TSV-Lager – Abstieg besiegelt!

Abstieg EnttäuschungEin toller Fight im letzten Spiel blieb unbelohnt…

Im letzten Saisonspiel musste sich der TSV Egger Glas Hartberg nach einem aufopferungsvollen Fight mit 5:3 geschlagen geben und nach sechs Jahren 2. Bundesliga den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Aber der TSV wird weiterkämpfen!

Zum Spiel: Die Hausherren in Blau-Gelb waren zu Beginn spielbestimmend und die bessere Mannschaft und gingen durch Manuel Hartl, der in der Anfangsphase noch an Hans-Peter Berger scheiterte nach 15 Minuten in Führung. In der Folge gab’s einen Freistoß für St. Pölten, nach einem Schönberger-Foul (verletzte sich dabei und musste durch Prutsch ersetzt werden). Ambichl spielte den Freistoß scharf aufs kurze Eck, Hartl, der von Posch völlig alleine gelassen wurde, hielt den Fuß hin und spitzelte die Kugel ins kurze Eck. Doch unsere Jungs kämpften, versuchten alles und wurden vorerst in Minute 40 mit dem Anschlusstreffer belohnt. David Sencar bediente Danijel Prskalo, der eiskalt abzog und seinen 9. Saisontreffer erzielte. Nach Seitenwechsel präsentierten sich unsere Jungs bärenstark, couragiert und angriffslustig. Zwei dicke Möglichkeiten wurden liegengelassen. Zuerst kam Sencar zum Abschluss, schupfte das Leder aber über den Kasten, ehe Gluhak am langen Eck aus kürzester Distanz das Leder noch am Kasten von SKN-Goalie Kostner vorbeiköpfte. Quasi im Gegenzug das 3:1. Ein böser Ballverlust im Mittelfeldvon Frieser, Holzmann reagierte schnell und bediente Schagerl, der links von der Strafraumgrenze den Ball ins lange Eck schoss. Doch unsere Blau-Weißen kämpften sich wieder zurück. Der eingewechselte Pranjic mit dem Eckball, Gluhak brachte (endlich) den Ball im Tor unter (’72). Kurz darauf war der Ball wieder im Netz, aber nach einem abgewehrten Prutsch-Schuss stand Sencar im Abseits. Die Hartberger machten Druck und der Ausgleich sollte gelingen (’85). Sencar legte zu Pranjic, der mit seinem Schuss ins lange Eck Kostner keine Chance ließ. Im Gegenzug kalte Dusche für den TSV. Ambichl mit dem satten Abschluss ins lange Eck, keine Chance für Berger. Und in der 89. Minute setzten die Wölfte noch einen drauf. Nach einem Dober-Freistoß kam irgendwie Schibany ans Leder und vollendete zum 5:3-Heimsieg des SKN St. Pölten.