Tsoumou schlug zu! – 3:1-Erfolg über SKN St. Pölten!

skntsoumouthumbDer TSV Lopocasport Hartberg kehrt nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße zurück…

Kurz vor Spielbeginn traf die Spielgenehmigung für Neuzugang Tsoumou ein, der schlussendlich zum Matchwinner avancierte, aber aufgrund der fehlenden Trainings noch nicht für 90 Minuten Luft hatte. Trainer Andi Moriggl nahm eine Änderung vor. Aufgrund des Ausfalls von Huber rückte Krisch in die Abwehr und Michi Tieber kam in die Startelf. In einer eher zerfahrenen Anfangsphase sah man viele kleine Fouls und Zweikämpfe auf beiden Seiten. In Minute 18 wurde Parapatits an der Strafraumgrenze gelegt. Der Freistoß von Adilovic geht aber genau in die Hände von Riegler. Fast im Gegenzug die erste gute Chance für St. Pölten: Nach einem weiten Einwurf von rechts verlängerte Jano per Kopf den Ball zu Sadovic der ebenfalls aufs Tor köpfelte, doch Rindler riss die Arme hoch und klärte die Situation. Nach einem Foul von Zwierschitz an Tieber zirkelte Adilovic einen Freistoß aus 20 Metern schön in den Strafraum. Der aufgerückte Tauschmann rutsche nur um Millimeter am runden Leder vorbei. Schade! Die Hartberger kamen besser ins Spiel, doch die nächste Chance gehörte den Niederösterreichern. Freistoß von Ambichl an der Strafraumgrenze. Der St. Pöltner schoss scharf an der Mauer vorbei und Rindler konnte mit einer Faustabwehr klären. Drei Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte verpasste ein Segovia-Kopfball das Tor knapp.

Die Gäste kamen stark aus der Kabine und machten in den ersten Minuten viel Druck auf die Hartberger Hintermannschaft, die aber gut dagegen hielt. 49. Spielminute dritte Glanztat von Rindler. Wieder war es Segovia der die Kugel wuchtig Richtung Tor drückte, doch Hartberg-Kapitän Rindler konnte sich wieder auszeichnen. In der 54. Minute war es dann soweit. Juvhel Tsoumou durfte anstelle von Adilovic in den heißen Kampf. Begeisterte Fans des neuen „Publikumlieblings“ peitschten Tsoumou und die restlichen Hartberger nach vorne. 59. Minute: Parapatits wurde im Strafraum gelegt – klare Sache – Elfmeter! „Para“ trat selbst an und traf souverän zur 1:0-Führung. Die Hartberger gestärkt von dem Führungstreffer drückten in Folge auf die Entscheidung. 20 Minuten vor Schluss die Chance zur Vorentscheidung! Tieber bekam den Ball links im Strafraum serviert, macht den Haken nach innen und zieht ab. Den Schuss aufs kurze Eck parierte Riegler mit einem unglaublichen Reflex, danach klärte Popp die Situation. 82. Spielminute TOOOR für den TSV! Konter für die Moriggl-Elf. Parapatits startete einen Sturmlauf und spielte den Ball in die Mitte. Popp wollte klären und schoss dabei Jano an. Von dort sprang der Ball vor die Füße von Neuzugang Tsoumou, der goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss.

SR Prammer ließ die Hartberger noch einmal zittern. Vier Minuten Nachspielzeit! Die St. Pöltener gaben nicht auf und erzielten in der 92. Minute durch Segovia den Anschlusstreffer. Doch unsere Mannschaft ließ sich nicht beirren und machte zwei Minuten später den Sack zu! Konter von Rossmann, der im richtigen Moment auf Tsoumou ablegte. Der Deutsch-Kongolese bewahrte die Ruhe, ließ Riegler aussteigen und schoss mit viel Übersicht zum 3:1 ein! Was für ein Debüt. 37 Minuten am Feld – 2 Tore. Ein echtes „Juwel“ für den TSV. Das war’s. Der TSV konnte die Negativserie gegen St. Pölten beenden und den dritten Saisonerfolg einfahren. Kommenden Freitag gastiert der Tabellenletzte BW Linz in der Oststeiermark.

Andreas Moriggl: „Der Sieg war etwas glücklich, aber verdient. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Die Führung war für unser Spiel sehr wichtig, beim 2:0 hatten wir wieder etwas Glück. Bis zum 2:1 hatten wir das Spiel unter Kontrolle, danach kamen die St. Pöltner noch gefährlich vor unser Tor. Unser Ziel bleibt weiterhin ein Platz unter den ersten 8, der Sieg war dafür extrem wichtig, auch, um wieder Selbstvertrauen zu tanken.“

Juvhel Tsoumou: „Ich wurde gut aufgenommen in die Mannschaft, wir haben mehr Potenzial, als wir heute gezeigt haben. Ich will so viele Punkte wie möglich holen, und unter die ersten Fünf. Ich hoffe das ich meinen Teil auch dazu beitragen kann. Die Erste Liga ist nicht so hart wie die englische, daran muss ich mich noch gewöhnen.“


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