TSV Lopocasport Hartberg verliert in Lustenau mit 2:0

runde32austrialustenau201112thumbMit einer Niederlage im Reichshofstadion gehts zum Cupspiel gegen Salzburg…

Während in Hartberg alles getan wird, um am Dienstag ein Cup-Spektakel erleben zu können (Zusatztribünen wurden aufgebaut, ein VIP-Zelt steht bereit und auch alle Werbetafeln mussten aufgrund von Vorschriften abgepickt werden) war die Mannschaft des TSV Lopocasport Hartberg im Meisterschaftseinsatz. Im Reichshofstadion traf man auf die Lustenauer Austria. Robert Gamperl, ein Hartberg Urgestein, feierte in dieser Saison sein Comeback im zentralen Mittelfeld, wo er den gesperrten Edmir Edo Adilovic ersetzte. Nach einem anfänglichem Abtasten kamen die Lustenauer mit den aggressiven Hartbergern besser zurecht und übernahmen nach rund 15 Minuten das Kommando. Bis zur 35. Minuten waren Chancen Mangelware, aber dann folgte der Führungstreffer für die Hausherren: Gremsl verliert an der Outlinie ein Duell mit Boya den Ball, der Lustenauer Angreifer spielte die Kugel überlegt in die Mitte und Krajic konnte den Ball ohne Probleme im Tor unterbringen. Ein Rakowitz-Rettungsversuch mit einer Grätsche kam zu spät – 1:0.  Zwei Minuten später konnte sich Hartbergs Schlussmann Rindler nach einem Boya-Schuss aus kurzer Distanz auszeichnen. Knapp vor der Pause die erste nennenswerte Chance für unsere Burschen! Gamperl nimmt eine misslungene Abwehr am 20er direkt und knallt den Ball am linken Posten vorbei. Halbzeitfazit: Nach einer starken Anfangsphase des TSV übernahmen die Vorarlberger das Zepter und führten verdient mit 1:0. Walter Hörmann brachte für die zweiten 45 Minuten Friedl und Fucek ins Spiel. 55. Minute: gute Aktion. Fucek kommt nach einem Zuspiel von Strobl rechts im Strafraum an den Ball, zieht aufs  und überrascht dann Kofler mit einem Direktschuss. Der Goalie ist jedoch aufmerksam und hält. Drei Minuten später kalte Dusche für die Hörmann-Truppe: Nach einem schönen Kombinationsspiel versenkte Zwischenbrugger seinen gefühlvollen Schuss im kurzen Kreuzeck. Traumtor zum 2:0 für den ersten Verfolger von WAC/St. Andrä. Danach zwei weitere Möglichkeiten für den TSV: Nach einer Fucek-Flanke streifte Mössner den Ball, konnte ihm aber nicht die entscheidende Richtung mitgeben. Kurz darauf geht ein Stückler-Abwehrversuch mit dem Kopf beinahe ins Auge. Seine Rückgabe rollte nur knapp am Tor vorbei. Die Hartberger kämpften trotz des Rückstandes auch in den letzen Minuten und waren bemüht zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber im Abschluss fehlte das Glück, auch bei einem Prietl-Schuss konnte sich Kofler auszeichnen. Schlussendlich verlor man im Ländle mit 2:0. Jetzt gilt vollste Konzentration auf das Highlight des Jahres. Am Dienstag gastiert Red Bull Salzburg im Cup-Halbfinale in Hartberg. Kann der TSV das nächste Wunder schaffen und nach Sturm Graz den nächsten „Brocken“ rauswerfen?


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