Was für ein Spiel – 3:2-Sieg gegen Parndorf!

Jubel TSVPARSieg Sieg Sieg – Der TSV trotzte dem Wetter und lächelt vom dritten Tabellenplatz…

Im Duell mit dem Aufsteiger konnte Trainer Bruno Friesenbichler wieder auf den zuletzt Verletzten Roko Mislov setzen. Unsere Blau-Weißen starteten furios in die Partie. Sofort übernahmen Rindler & Co das Kommando und ließen den Ball in den eigenen Reihen rollen. Nachdem Friesenbichler alleine vorm Parndorf-Tor auftauchte und in Siebenhandl seinen Meister fand zappelte aber in der 10. Minute der Ball im Netz. Nach einer schönen Kombination spielte Zulj den Ball zu Matthias Hopfer in die Gasse, der das Spielgerät mit viel Übersicht am Parndorf-Schlussmann vorbeischob und jubelnd abtreten konnte. Der TSV ließ nicht locker und hatte kurz darauf durch Milan Kocic die nächste gefährliche Aktion, doch sein Abschluss schrammte knapp am langen Eck vorbei. Der TSV war weiter am Drücker. Dani Gremsl mit einem Sturmlauf über rechts, doch im letzten Moment verlor er den Ball an Udo Siebenhandl. Bei einer weiteren Torchance wurde Günter Friesenbichler von Sigi Rasswalder bedient. Doch der Kopfball landete direkt in den Händen vom Parndorf-Goalie (’30.) Wie ein altes Sprichwort besagt: Wenn man die Tore nicht schießt bekommt man sie. So war es dann auch in Minute 35. Nach einem Outeinwurf bekam die TSV-Hintermannschaft den Ball nicht weg und nach einer Lindner-Flanke stand Kienzl am langen Eck goldrichtig und schloss zum 1:1-Ausgleich ab. Zwei Minuten später musste Rindler bei einem Horvath-Schuss sein ganzes Können unter Beweis stellen und fäustete das Spielgerät über die Latte. Starke Parade. Eine erste Halbzeit die aufgrund der vielen vergebenen Torchancen des TSV für die Gäste aus Parndorf schmeichelhaft war.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte die kalte Dusche für den TSV. Eine Flanke von rechts verlängerte eine Hartberg-Innenverteidiger. Der Ball landete vor den Beinen von Patrick Kienzl, der mit einem satten Schuss ins lange Eck Jürgen Rindler keine Chance ließ. Doch bei strömenden Regenfällen und Weltuntergangsstimmung steckten die Hartberger nicht auf und kamen in der 55. Minute zum Ausgleich. Einen Stückler-Kopfball beförderte Friesenbichler in Richtung Pardorf-Tor. Beim Klärungsversuch standen sich Kummerer und Baumeister im Wege – letzterer stolperte das Leder unglücklich über die Linie. 2:2! Es regnete aus allen Fässern, Blitz und Donner, doch die 22 Akteure gaben weiter Vollgas! 71. Minute: Nach einer Zulj-Ecke kam Rasswalder zum Abschluss. Doch sein kompromissloser Schuss wurde auf der Linie gerettet. Zwei Minuten später drehten die TSV-Spieler zur „Tor-Rutschpartie“ ab. Diesmal verwertete Günter Friesenbichler mit dem Kopf eine hohe Flanke via Aufsitzer im Kasten. Sein längstfälliges Tor und der ersehnte TSV-Führungstreffer war da! In der Schlussphase gab’s noch zwei hochkarätige Chancen auf beiden Seiten. Zuerst scheiterte Zulj an Siedenhandl, ehe ein Salomon-Kopfball knapp am langen Eck vorbeiging. Aus – Schluss – Vorbei!

Der TSV Lopocasport Hartberg feierte einen sensationellen 3:2-Heimsieg über Parndorf. Ein turbulenter Spielverlauf und ein starkes Gewitter sowie jubelnde Hartberger nach Schlusspfiff. Der Sieg war hochverdient! So bleibt der TSV nach fünf Partien als einziges Team ungeschlagen und rangiert sensationell auf Platz drei – nur einen Punkt hinter Liefering. Die Salzburger verloren überraschend gegen die Vienna und sind nächste Woche unser Gegner…