Turbulente 2. Halbzeit – 2:4 beim Hörmann-Debüt!

runde28bwlinz201112thumbNach einer mäßigen ersten Halbzeit fielen in Halbzeit zwei gleich sechs Tore, aber leider zu wenige für die Steirer…

Alle Augen waren auf den Neo-Coach Walter Hörmann gerichtet. Er möchte es mit den Hartbergern noch schaffen, die Klasse zu halten. Dafür wäre gegen die Oberösterreicher ein Sieg nötig gewesen. Mit einem 4-1-4-1 System schickte er seine Truppe in die Schlacht. Anfangs ein Abtasten beider Mannschaften ohne nennenswerten Torchancen. Es dauerte 22 Minuten bis zur ersten guten Möglichkeit der Steirer. Fucek wird im Strafraum ideal von links bedient und zögerte mit dem Abschluss so lange, bis eine Linzer Verteidiger rettete. Gleich danach die Chance auf der anderen Seite. Wawra versuchte es aus 25 Metern mit einem Distanzschuss. Rindler konnte den Ball gerade noch über die Latte wehren und beim darauffolgenden Eckball herrschte ein Chaos, aber der Ball rollte am Kasten von Rindler vorbei! Spielerisch ist das Spiel weiterhin kein Leckerbissen. Beide Teams versuchen hier über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Kurz vor der Pause nochmal zwei gute Aktionen beiderseits. Zuerst wollte Rakowitz den am langen Eck stehenden Fucek einsetzen, aber das Geburtstagskind überraschte beinahe Goalie Wimleitner, der mit seiner ganzen Routine den Ball mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenkte. Auf der anderen Seite verfehlte ein Piesinger-Kopfball sein Ziel nur knapp. So ging es torlos in die Pause, wobei BW Linz die spielerisch bessere Mannschaft war. Die Mannen von Trainer Walter Hörmann kamen mit viel Biss aus der Kabine, da dürfte der Neo-Coach die richtigen Worte gefunden haben. 55.Minute: Der Bann war gebrochen. Das erste Tor 2012 im eigenen Stadion. Lukas Mössner zirkelt einen Freistoß perfekt über die Mauer, Wimleitner war noch dran, konnte aber die TSV-Führung nicht verhindern. Jetzt schalteten die Linzer einen Gang höher. Die Führung hielt nur 10 Minuten. Piesinger auf Wawra. Der mit einem guten Schuss aus 20 Metern. Rindler wehrt zu kurz ab. Guselbauer steht genau richtig und versenkt die Kugel eiskalt im Tor, weil auch Dober zu spät reagierte. Die Antwort der Hartberger? Von wegen Schockzustand, prompt folgte die neuerliche Führung. Mit dem Anstoß waren es drei Ballkontakte bis zum Torerfolg. Strobl bekommt die Kugel auf der linken Seite. Flanke in die Mitte, da ist Mössner der mit einem herrlichen Kopfball das 2:1 für die Hartberger erzielte. Danach die große Chance zur Entscheidung. Zwei Minuten später konnte Fucek in einem Konter nicht die Ruhe bewahren und knallte das Leder übers Tor von Wimleitner. Schade! Es entwickelte sich ein richtiger Schlagabtausch, was man von den ersten 55 Minuten nicht behaupten konnte. Die Linzer übernahmen das Kommando. 72. Mnute: Schon wieder der Ausgleich. Jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Nikolov auf Poljanec, der nimmt die Kugel aus 15 Meter direkt und versenkt das Leder eiskalt im Netz. Danach versuchten beide Teams eine Entscheidung herbeizuführen. Aber mit einem Doppelschlag in Minute 80 und 83 konnten die Linzer das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden: Zuerst ein Fehler im Spielaufbau von Hartberg, dann kam der lange Ball in die Spitze. Hartl entwischte den Verteidigern von Hartberg und bezwingt Rindler mit einem satten Schuss ins lange Eck. Den Schlusspunkte setzte wieder Poljanec: Nikolov spielte einen guten Ball auf Poljanec. Der zeigt, dass er beidbeinig ist und versenkt die Kugel mit links wunderschön im langen Eck. Rindler kann die Kugel nur aus dem Tor holen. Das war’s. Schade, verloren trotz zweimaliger Führung! Die Abwehr war zu wenig sattelfest und bei den Linzern saß einfach jeder Torschuss. Jetzt wird es enorm schwer im Abstiegskampf für unsere Mannschaft. Aber aufgegeben wir bekanntlich nur ein Brief. Nach der Osterpause trifft man im Cup-Viertelfinale auf den SK Puntigamer Sturm Graz (11.4., 19:00 Uhr), ehe es auwärts gegen die Altacher geht…


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