Unglückliche 0:1-Niederlage gegen Austria Lustenau!

riedtsvaluIn der 85. Minute machte Salomon unserer Mannschaft einen Strich durch die Rechnung…

Vor der Partie war klar, dass es mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen gegen die Vorarlberger wird, fehlten doch mit Zulj (gesperrt), Rasswalder (gesperrt), Rindler, Adilovic und Mislov (alle verletzt) einige Stammkräfte. In den ersten 15 Spielminuten war das Gesehen geprägt von einigen Ballverlusten rund um der Mittellinie und hin und wieder wagten sich die Offensivabteilungen beider Mannschaften Richtung gegnerischen Strafraum, doch Chancen blieben mangelware. Die erste Tormöglichkeit im Spiel fand Patrick Salomon vor. Seinen Abschluss konnte Lukas Waltl im Nachfassen unter Kontrolle bringen (’16). Fünf Minuten später hatte Thiago da Silva die Führung am Fuß. Der Austro-Brasilianer konnte seelenruhig den Ball am Fünfer stoppen, visierte das rechte Eck an, schob das Spielgerät aber am Pfosten vorbei. Nach einer halben Stunde musste Lustenau-Schlussmann eine abgerissene Hopfer-Flanke mit den Fäusten aus dem Gefahrenbereich befördern. Damit waren die Höhepunkte der ersten Spielhälfte auch schon zusammengefasst.

Zu Beginn der zweiten Hälfte feuerte unsere Mannschaft drei Torschüsse aus aussichtsreicher Position ab, doch die Abschlüsse von Thomas Hopfer und Daniel Gremsl verfehlten das Tor relativ klar. Spielerisch haben beide Mannschaften zugelegt und vor allem unsere tapfer kämpfende Elf zeigt noch mehr Engagement und hatte in der besten Phase zweimal die Führung am Fuß bzw. am Kopf. Zuerst zündete Dani Gremsl über links den Turbo und seine Flanke setzte Günter Friesenbichler per Kopf knapp neben das Tor (’61). Eine Minute später ballerte Gremsl die Kugel volley ans Außennetz. Schade! In der 70. Minute war es wieder Thiago da Silva der eine Großchance vergab. Zuerst konnte Waltl einen Salomon-Schuss nur kurz prallen lassen und Thiago haute das Leder aus kurzer Distanz über das Tor. Die Lustenauer konnten den TSV oftmals nur mit Fouls stoppen. Nachdem der Ex-Hartberger Pürcher Friesenbichler zu Boden riss sah er ebenso den gelben Karton wie Galvao, der den durchbrechenden Zwischenbrugger am Leiberl zurückzog. Es roch nach einer Nullnummer im Topspiel der Runde, doch in der 85. Minute der bittere Gegentreffer für unsere Mannschaft. Matthias Hopfer übersah ein bisschen den heranstürmenden Salomon, der eine Jailson-Flanke über die Linie drückte.

Schließlich ging die Kolvidsson-Elf knapp als Sieger vom Platz. Schade für unsere Mannschaft. Denn es war eine Leistungssteigerung erkennbar. Die wenigen Torchancen die man bekam, hätte man nützen müssen, doch es wollte nicht sein und man ging unglücklich als Verlierer vom Feld. Jetzt heißt es einfach weiterarbeiten und weiterkämpfen und nächsten Freitag gegen Horn wieder versuchen etwas Zählbares mitzunehmen.

Daniel Gremsl: „Wir haben besonders in der zweiten Halbzeit viele Chancen herausgespielt. Wir sind in erster Linie an uns selbst gescheitert, weil wir einfach den Ball nicht ins Tor bringen und dann auch noch immer einen Treffer bekommen.“