Unglückliche 1:2-Niederlage gegen den FC Lustenau!

runde13fclustenau201213thumbBeim Debüt von Paul Gludovatz musste sich der TSV Lopocasport Hartberg in der letzten Minute geschlagen geben…

Neo-Coach Paul Gludovatz, der seit Montag im Amt ist, musste im Spiel gegen den FC Lustenau auf Juvhel Tsoumou verzichten. Dafür feierte Thomas Helly sein Startelf-Debüt. In den ersten zehn Minuten geschah nicht viel. Ein hektischer Beginn mit Fehlpässen und ohne Torchancen. „Mittelfeldgeplänkel“ beschrieb es am Besten. In der 13. Minute die erste Torchance für unsere Mannschaft: Joachim Parapatits kam an der Strafraumgrenze zum Ball. Sein Halbvolley-Schuss landete aber neben dem Tor. Das Spiel ist weiterhin von Taktik geprägt. 25. Spielminute: TOOOR für den TSV! Hopfer erkämpfte sich im Mittelfeld den Balll und leitete das Spielgerät weiter in die Offensivabteilung. TSV-Goalgetter Para schickte Stürmerkollegen Thomas Helly in die Gasse. Sein Schuss sprang von der Querlatte zurück ins Feld. Peter Kozissnik kam herangestürmt und verwertete sicher zur verdienten TSV-Führung. Zwei Minuten später die Antwort der Lustenauer. Freistoß aus 18 Metern. Terzic trat an, aber Rindler konnte mit einer Glanzparade den Ausgleich verhindern. In der 31. Minute beinahe ein Missgeschick! Rindler rutschte beim Ausschussversuch weg! – Sein missglückter Abschlag landete bei einem gegnerischen Spieler, der den Ball aus ca. 23 Metern über Rindler zu heben versuchte – aber der Ball segelte am Tor vorbei. Danach haderte unsere Truppe mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Zuerst wurde Parapatits von Rossmann auf die Reise geschickt und ein paar Minuten später bediente Hopfer mit einem schönen Pass Helly. Bei beiden Aktionen wäre man alleine vor Lustenau-Schlussmann Durakovic aufgetaucht, doch das SR-Gespann entschied auf Abseits. Fehlentscheidung! In der letzten Aktion vor der Pause war ein bitterer Rückschlag für den TSV. Nach einer Aydogdu-Ecke konnte man das Leder nicht richtig aus der Gefahrenzone entfernen. Der Ball landete bei Terzic, der einfach draufhaute und den Ball wunderschön im langen Eck zum Ausgleich versenkte.

In der zweiten Halbzeit tut sich lange nicht viel. Der nasse Rasen verhinderte ebenso wie viele Fouls schöne Spielzüge. In der 64. Minute wurde es Rossmann zu bunt. Der Mittelfeldakteur schloss aus gut 23 Metern ab. Sein scharfer Abschluss ging knapp am Tor vorbei. Schade! In der hitzigen Schlussphase vergab der TSV den Matchball. 89. Minute: Kozissnik mit einem weiten Ball in den Strafraum. Para kam völlig alleine zum Kopfball und köpfelte Durakovic an. Das muss ein Tor sein. Und auch der Nachschuss von Rossmann wurde geblockt. Doch es kam noch bitterer! Im Gegenstoß der Siegestreffer für die Vorarlberger. Osman läuft die Linie entlang, Miljatovic attackierte zu passiv und den Stanglpass des Lustenauers verwertete Zellhofer zum Last-Minute-Treffer. Hartberg warf danach nochmal alles nach vor, aber erfolglos. Der FC Lustenau feierte vor den Augen von Sturm-Trainer Peter Hyballa, Neo-Sportdirektor Tumani und WAC-Coach Nenad Bjelica einen glücklichen Sieg. Der TSV ist am Nationalfeiertag zu Gast in Kapfenberg. Am 26.10.2012 um 18:30 wird die Gludovatz-Elf alles daran setzen beim Derby gegen die Obersteirer ein Erfolgserlebnis einzufahren.


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