Unglückliche Heimniederlage gegen Mattersburg!

rasswaldersvmDer TSV Lopocasport Hartberg musste sich nach einer guten Leistung mit 1:3 geschlagen geben…

Vor den Augen von U-21-Teamchef Werner Gregoritsch und Sturm Graz-Chefscout Imre Szabics war der TSV Lopocasport Hartberg nach anfänglichem Abtasten die bessere Mannschaft und konnte nach einer schönen Kombination in den eigenen Reihen durch einen Stangelpass von Vukajlovic, der keinen Abnehmer fand, erste Offensivakzente setzen. 27. Spielminute, die 1.500 Besucher konnten jubeln! Nach einer Vorarbeit von Thomas Hopfer nahm sich Peter Zulj das Leder perfekt an und sein satter Schuss ins lange Eck brachte die Führung. Dank einer gelungen Offensivaktion und der brillianten Technik von Zulj (der nach seinem Cut in Altach wieder einsatzbereit war und auch auf Abruf im U-21 Teamkader steht) zappelte der Ball im Netz. In der 34. Minute war es wieder Peter Zulj, der mit einem Schuss für Gefahr sorgte, sein Abschluss wurde geblockte und landete am oberen Tornetz. Beim darauffolgenden Eckball kam der Ball zum freistehenden Vasilic, der sich zu lange Zeit ließ und wieder geblockt wurde. Der dritte Eckball wurde dann von den Mattersburger rund um Ex-Hartberger Martin Rodler geklärt. Fünf Minuten vor der Pause die erste gefährliche Aktion der Gäste. Steiner haute das Leder aus spitzem Winkel und kurzer Distanz über den Kasten von Lukas Waltl. Gleich darauf flankte Florin Lovin zur Mitte. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei und plötzlich war er im Tor – Ausgleich (’41).

55. Minute: Thomas Hopfer mit einem Freistoß-Heber in den Strafraum. Die Burgenländer klären per Kopf und der Nachschuss von Peter Zulj zischte knapp am Tor vorbei. Schade! Die Friesenbichler-Elf hatt das Zepter in die Hand genommen und war klar die bessere Mannschaft, spielte munter nach vorne, versuchte auch spielerisch zu überzeugen. In der 63. Minute kamen die Gäste durch Markus Pink (Schuss ins lange Eck) nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in der Hartberger Hintermannschaft wie aus dem Nichts zur Führung. Aluminium! Thomas Hopfer, der wieder ein enormes Laufpensum zurücklegte und um jeden Ball fightete, nahm sich bei einem Freistoß aus rund 25 Metern ein Herz und zirkelte den Ball an die Latte! Schade! Tauschmann & Co drückten auf den Ausgleich, doch das Glück war nicht auf Seiten unserer Blau-Weißen, Mislov vergab in der 90. Minute eine weitere gute Möglichkeit. Und wenn man kein Glück hat, kommt das Pech auch noch dazu. In der dritten Minute der Nachspielzeit die Entscheidung zu Gunsten der Lederer-Elf. Ingo Klemen lief nach einer Abseitsstellung alleine auf TSV-Schlussmann Waltl zu, der nach der Meinung von SR Hirschbichler Klemen im Strafraum „legte“. Der Schiedsrichter zog die rote Karte für Waltl, der es verständlicherweise nicht fassen konnte, weil er nur der Ball berührte. Eine krasse Fehlentscheidung! Den darauffolgenden Elfmeter verwandelte Klemen, doch zwei Minuten Schlussmann Zulj konnte beinahe den Strafstoß parieren.

Schließlich muss man die 1:3-Niederlage hinnehmen. Nach einer Zulj-Führung konnte man den Sack nicht zumachen und vergab tolle Möglichkeiten als klar bessere Mannschaft. Die Mattersburger kamen glücklich zum Ausgleich und zur Führung und in der „Overtime“ fixierten sie mit großer Mithilfe den Auswärtssieg. Schade für die Friesenbichler-Elf nach einer starken Leistung als Verlierer den Platz verlassen zu müssen. Doppelt bitter, weil Lukas Waltl wieder gesperrt ist. Jetzt geht’s ab in die letzte Länderspielpause bevor noch das Auswärtsdoppel St. Pölten und Parndorf wartet.


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